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angel_of_death Offline

Godfather of Metal


Beiträge: 3.009

23.08.2007 20:36
#31 RE: RE:Musik studieren Antworten
Ha, so ähnlich. Tin Whistle. Hab' ich aber, glaube ich, schon gaaaanz oft erzählt.
Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, ob ich absolut höre. Mir ist das nur so gut reingelaufen: Ein Ton wurde gespielt, hab' ich natürlich nicht hören können, weil ich doof bin. Naja, 's war 'n G. Dann ham die 3 Halbtonschritte (wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, ist das dann eine Quinte/Tritonos? Nachholbedarf ist da *hust*) höher gespielt - ein Ais/B. Ist dann wohl eher relatives Gehör, also vergleichsweise. Da ich aber die Tonhöhen unterscheiden kann und auch 'ne Melodie nachklimpern konnte (Klimpern ist ein gutes Wort. Ich habe mir Klavierspielen immer einfacher vorgestellt, zumal ich im Kopf nie rumgreifen musste. Das war dann immer Ton-Ton-falscher Ton - "ups" -Ton- falscher Ton - "ups")... ach, mir ist das doch scheißegal, ob ich absolut höre oder nicht, das ist doch alles totaler Unsinn. Als ich noch in der Jazzband gespielt habe, haben sie alle gegenseitig von sich behauptet, sie würden "absolut" hören, schließlich stimmen sie ja ihre Instrumente nach Gehör. .... Ich hab's noch nie versucht, aber ich würde wohl kläglich scheitern bzw. alles um 'nen Intervall verschieben. Am Klavier hört man die Töne und Tonuterschiede doch recht einfach... Naja, ich höre ja jetzt auch Dream Theater (ich hab' immerhin ein Album...), ich kann ja jetzt von mir behaupten, ich hätte Ahnung von komplexer Musik. Oh Gott, mich hat 'n Student gefragt, wer mein Lieblingskomponist ist - und ich hab' "John Williams" gesagt.



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panteraxxl Offline

Inhuman Dunkelthron Miesepeter


Beiträge: 9.749

24.08.2007 11:49
#32 RE: RE:Musik studieren Antworten
In Antwort auf:
Naja, 's war 'n G. Dann ham die 3 Halbtonschritte (wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, ist das dann eine Quinte/Tritonos? Nachholbedarf ist da *hust*) höher gespielt - ein Ais/B.

g zum ais wäre eine übermäßige sekunde
g zum b ne kleine terz, werte dame... ;)


tritonus wäre g zum cis (wobei g zum des eine verminderte quinte wäre)
und die reine quinte ist natürlich g -> d

(also alles nach oben gerechnet....wie im zitat)

und wenn man nicht weiß, ob man absolut hört, tut man es auch nicht - so einfach ist das.
jedoch kann sich sowas auch noch später im leben entwickeln.

und absolutes gehör ist auch nicht gleich absolutes gehör. ich kenne menschen die können z.b. bei bläsern nicht absolut hören, sondern z.b. nur bei streichern und orgel oder so.... im grunde passiert ja im kopf auch nichts anderes als eine assoziation.
das kann so stark sein, dass man akkorde kaum als gesamtklänge wahrnimmt, sondern immer mehr die einzelne töne. oder dass wenn ein lied in der falschen tonart gespielt wird, man tierische kopfschmerzen bekommt, weil mans im kopf einfach anders gespeichert hat. diese form des absoluten hörens ist aber nicht mehr schön.
am besten ist es wenn man sich gehörtechnisch an alles anpassen kann, nach einer kleinen ruhepause aber dann doch wieder in eine stimmung zw. 440 und 443 Hz (man orientiert sich am kammerton) kommt.
gerade als vokal-chor-leiter ist das sehr nützlich. laienchöre sacken meist ziemlich... wenn man mal 5 strophen gesungen hat, sind man manchmal schon 2-3 halbtöne tiefer. wenn man dann auch ohne stimmgabel fürs nächste stück wieder die richtigen töne angibt, ists natürlich geil.

angel_of_death Offline

Godfather of Metal


Beiträge: 3.009

25.08.2007 16:55
#33 RE: RE:Musik studieren Antworten
Ach genau, ich hab' alle Halbtonschritte gezählt (g, gis, as, a, ais.. un dann durch 2 teilen ist umständlich ), deswegen bin ich auch 5 gekommen (Quinte) Das ist jetzt 8 Jahre her (oh nein bin ich alt). Hab' mir ein Buch über Harmonielehre gekauft... *hust* wer hätte gedacht, dass ein Bassist das je brauchen würde? Nunja, da es nur ein Nebenfach ist, warum nicht. Dass das für mich ein hartes Stück Arbeit wird, ist mir klar (ich will das hier nur nochmal schriftlich haben, für den Fall, dass ich aufhören will...).
Und für alle Fälle kann ich den panteraxxl fragen. :)
Oh nee, wie jetzt? Hört man denn normalerweise Akkorde als einzelnen Ton und nicht als mehrere verschiedene Töne? Verrückt. Ich meine, wie man irgendwie denkt, alle Leute würden die Welt so wahrnehmen wie man selbst... ich meine, dann will ich gar nicht wissen, wie andere Menschen sehen oder schmecken... (also nicht, wie andere Menschen schmecken sondern.. wie sie schmecken.) - das würde dann auch erklären, wieso man mir immer sagt, das, was ich anhabe, würde farblich nicht zusammenpassen und mein Essen nicht köstlich schmecken.



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panteraxxl Offline

Inhuman Dunkelthron Miesepeter


Beiträge: 9.749

27.08.2007 09:20
#34 RE: RE:Musik studieren Antworten
genau: jeder hat eine andere weltwahrnehmung:
@akkorde hören: es ging darum, dass die beiden extreme zum einen daraus bestehen, einen akkord überhaupt nicht einer bestimmten tonhöhe einzuordnen, sich aber gut am klang orientieren zu können (der tristan-akkord klingt halt anders als der große moll-sept). (braucht man für die praxis) oder andersrum man eben viel mehr die einzelnen töne heraushört, scih aber nicht so leicht auf den klang einlässt, sondern den akkord lieber "errechnet"... (für ne prüfung nützlich, in der praxis aber nicht immer von vorteil)

meist ist es jedoch eine mischung aus allem. das darf man nie schwarz/weiß sehen. "jeder sieht/hört die welt mit anderen augen/ohren".
angel_of_death Offline

Godfather of Metal


Beiträge: 3.009

27.08.2007 20:48
#35 RE: RE:Musik studieren Antworten

Das mit dem Geschmack habe ich heute wieder beim Essen bemerkt. Dieser Kürbis schmeckte angeblich nach Kartoffel, was ich persönlich nicht bestätigen kann.
Das Thema "absolutes Gehör" scheint abgehakt zu sein, obwohl es bei mir angeblich doch etwas ausgeprägt ist. Ist mir aber ehrlich gesagt auch egal. Aber nicht, was schiefe Töne betrifft. Ich liebe schiefe Töne. Ich pfeife gerne mit Absicht falsch. Und Melodien erkennen und erkennen, dass sie mal höher, mal tiefer gespielt werden, kann jeder. Trotzdem macht's Spaß. Und mit den Wurstfingern soll ich Klavier lernen? Achja.... ich habe ein ausgeprägtes Gefühl für'n Rhytmus... und das als Bassist. Ach, das ist lustig, könnte diese Beurteilung noch hudertermal lesen. Ähm... dafür habe ich mich in das Harmonielehrebuch einglesen... oh-oh... das ist ja Mathematik! Arrrr...



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mig Offline

Veritas † Aequitas


Beiträge: 6.208

28.08.2007 13:51
#36 RE: RE:Musik studieren Antworten
Fand ich ganz interessant:


ABSOLUTES GEHÖR
Das Gis ist der schwierigste Ton

Vom absoluten Gehör spricht man bei Menschen, die einen Ton ohne Hilfsmittel ganz genau bestimmen können. Doch ganz perfekt können auch sie nicht hören. Auch das absolute Gehör lässt mit dem Alter nach - und am schwierigsten zu identifizieren ist ein G mit einem Kreuz.


Ein Normalhörender ist meist schon froh, wenn er im Laden das im Radio gehörte Lied so summen kann, dass der Plattenverkäufer es wiedererkennt. Es gibt jedoch Menschen, die Töne so gut erkennen, wie andere Leute Automarken. Sie können die Höhe eines Tones genau identifizieren, ohne dafür zum Vergleich einen Eichton von einer Stimmgabel hören zu müssen.

Aber auch diese Menschen hören nicht ganz perfekt. Zum einen nimmt mit dem Alter ihre Fähigkeit ab, Töne richtig zu identifizieren - und zum anderen bestimmen sie am häufigsten den Ton Gis falsch. Dies berichten Alexandra Athos und ihre Kollegen von der University of California im Fachmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences" (Online-Vorabveröffentlichung).

Für ihre Studie untersuchten die amerikanischen Forscher das Hörvermögen von 981 Menschen mit absolutem Gehör. Sie spielten ihnen 36 Töne vor und stellten dabei fest, dass die Probanden je häufiger einen Ton falsch zuordneten, desto älter sie waren. Dabei tendierten sie dazu, den Ton eher zu hoch als zu niedrig einzustufen. Athos und ihre Kollegen machen dafür Veränderungen in einem bestimmten Teil des Innenohrs, der Hörschnecke, verantwortlich. Die Forscher vermuten, dass diese Innenohrveränderung bei fast jedem Menschen vorkommt, aber nur von Menschen bemerkt wird, die absolut hören können.

Probleme mit dem Gis

Das Gis konnten nur 52 Prozent der absolut Hörenden richtig erkennen. 26 Prozent bezeichnete es fälschlicherweise als das einen Halbton höhere A. Die Forscher machen dafür die besondere Präsenz des Tones A in der westlich geprägten Musik verantwortlich. So seien Konzertgänger daran gewöhnt, dass Musiker ihre Instrumente immer nach dem Ton A stimmen. Die Frequenz des A variiert jedoch von Orchester zu Orchester und reicht von 415 Hertz bei alter Musik bis hin zu 446 Hertz bei den Berliner Philharmonikern.

Da das Gis eine Frequenz von 415 Hertz hat, fällt es in das breite Frequenzspektrum des A und werde daher häufig falsch interpretiert. "Menschen mit absolutem Gehör haben gelernt, diesen breiten Frequenzbereich als A zu akzeptieren", schreiben die Forscher. Um ihre Theorie zu überprüfen, wollen die Wissenschaftler nun Menschen untersuchen, die aus einer anderen Musikkultur als der westlichen stammen.

Ein absolutes Gehör lässt sich leider nicht erlernen. Es sei zwar hilfreich, sich früh mit Musik zu beschäftigen, so die Forscher, dies reiche jedoch nicht aus. Vielmehr müsse es ein oder mehrere Gene geben, die für diese besondere Fähigkeit verantwortlich sind.

Quelle: SPON



1893% Kurzpass-Armin-Fan

panteraxxl Offline

Inhuman Dunkelthron Miesepeter


Beiträge: 9.749

28.08.2007 15:01
#37 RE: RE:Musik studieren Antworten

interessant ja, aber es hat etwas bild-niveau find ich...
viele viele unbeantwortete fragen.

denn man ist ja nicht nur ans a gewöhnt.

warum nicht auch an anderer stelle? z.B. beim cis und d? das problem der verschiedenen stimmungen existiert ja nunmal über das ganze tonsystem hinweg.
zudem find ich die hintergrundinformation mit den stimmungen auch nicht günstig. ich kenne orgeln, die auf 415 Hz gestimmt sind. man kann es tendenziell wirklich eher älterer musik zuschreiben.
jedoch hab ich noch kein sinfonieorchester erlebt, was so tief spielt. die ganzen instrumente würden das alles gar nicht mal eben so packen.
ich sage mal so: 438-446 ist die übliche spanne bei nichthistorischen instrumenten. dass man nun ausgerechnet das gis als schwer hörbaren ton definiert ist daher irgendwie nicht ganz nachvollziehbar. dann müssen die testreihen an personen stattgefunden haben, die sich viel mit alter musik beschäftigen und sie auch historisch aufgeführt genießen. dies ist aber - sagen wir mal.... - unwahrscheinlich.

angel_of_death Offline

Godfather of Metal


Beiträge: 3.009

28.05.2008 21:03
#38 RE: RE:Musik studieren Antworten

Das Problem am Musik(wissenschaft) studieren ist - und das war mir vorher wirklich nicht klar -, dass man Spaß mit Ernst vermischt, das Hobby wird irgendwie zur Pflicht. Rhythmus klatschen, immer wieder klatschen, immer wieder dasselbe am Klavier spielen, immer wieder analysieren... ich kann mir kein Lied mehr gescheit anhören, ohne auf dieses zu achten und jenes. Für alles gibt es Namen, es scheint nicht einfach mehr "einfach Musik" zu sein. Ich erwische mich immer wieder dabei, wie ich Liedern die Taktart zuweise und mitzähle. Das nervt. Sorry für's Ausheulen, ich hab's ja schließlich so gewollt....



I Grießbrei

panteraxxl Offline

Inhuman Dunkelthron Miesepeter


Beiträge: 9.749

29.05.2008 10:09
#39 RE: RE:Musik studieren Antworten

wenn das fach schon -wissanschaft heißt, kann man sich das schon auch vorher denken oder? :D

Vai Offline

Heavy Metallifux

Beiträge: 1.022

29.05.2008 10:28
#40 RE: RE:Musik studieren Antworten

Kopf hoch. Denn einen Vorteil hat das Ganze. Du bist Wissenschaftlerin!
Und das erlaubt zu dem folgenden super Spruch aus dem Film Ghostbusters:
"Lassen Sie uns durch, wir sind Wissenschaftler"

angel_of_death Offline

Godfather of Metal


Beiträge: 3.009

30.05.2008 07:20
#41 RE: RE:Musik studieren Antworten

*loooool*



I Grießbrei

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