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Dieses Thema hat 37 Antworten
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Stahlreiter Offline

Phantom Member


Beiträge: 257

28.12.2002 00:11
Kohl bescheinigt Schröder miserable Politik Antworten

Nach mehrmonatiger Politikpause hat sich Altbundeskanzler Kohl mit herber Kritik an seinem Nachfolger zurückgemeldet: Schröders rot-grüne Regierung habe in wenigen Jahren ein gewaltiges Maß an Ansehen und Vertrauen der Deutschen in der Welt verspielt.

Hamburg - Gerhard Schröder sei es lediglich darum gegangen, an der Macht zu bleiben, sagte Helmut Kohl der "Bild"-Zeitung. Trotz miserabler Politik werde sich die Schröder-Regierung wohl noch einige Zeit im Amt halten, schon weil es innerhalb der SPD keine personellen Alternativen gebe, prophezeite Kohl, der nach der Wahl im September aus dem Bundestag ausgeschieden war. Dies gelte auch für den Fall, dass die SPD die anstehenden Landtagswahlen in Niedersachsen und Hessen verliere.
Besonders lag Kohl die Außenpolitik am Herzen: "Das Schlimmste für uns Deutsche ist, dass die Bundesregierung das in vielen Jahren von allen früheren Bundeskanzlern und auch von mir aufgebaute Vertrauen in der Welt, um an der Macht zu bleiben, verschleudert hat."

Mit Blick auf einen möglichen Militärschlag der USA gegen Irak sagte Kohl: "Wir stehen selbstverständlich an der Seite unserer amerikanischen Freunde, die in der Vergangenheit unsere Freiheit garantierten und die deutsche Einheit herbeiführten. Wenn ein Krieg gegen Irak notwendig wird, dann sollten wir gemeinsam mit unseren amerikanischen und europäischen Freunden sowie der Uno handeln."

Quelle: Spiegel.de http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...,228510,00.html

Ich stimme zu.

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Bin ich Schlecht? Ja bin ich.

Metfan86 Offline

Tender Surrender


Beiträge: 8.150

28.12.2002 00:31
#2 RE:Kohl bescheinigt Schröder miserable Politik Antworten

War ja klar, dass du als Amerikaner was als "Gegenzug" zu dem Propaganda-Thread posten musstest, aber egal. Das Thema mit Schröder wird langsam langweilig, obwohl ich hier zustimme...bis auf die Kriegsunterstützung. Doch eigentlich kann der Thread weg, meint ihr nicht ? Ist doch alles das Selbe.


"Keinen Schicksalsschlag erträgt ein nie getrübtes Glück, doch wer ständig mit den eigenen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, der bekam Schwielen gegen die Schläge; er weicht vor keinem Übel, und wenn er stürzte, kämpft er kniend weiter."

Lucius Annaeus Seneca

King_Nothing Offline

Lateral Fault Line


Beiträge: 8.088

28.12.2002 00:39
#3 RE:Kohl bescheinigt Schröder miserable Politik Antworten

Es ist immer leicht zu sagen, dass jemand nur aus Machtgeilheit am regieren bleiben will. Aber wenn man das ganze umdreht, und auf die eigene Position bezieht, dann streitet man alles ab. Wie sieht's z.B. bei George W. Bush aus? Ist er machtgeil? Weshalb ist er an der Macht? Was will er? Ist er nur an der Macht, weil er von Lobbyisten die Dollars in den Arsch geschoben bekommt? Scheint, meiner Meinung nach, naheliegend zu sein. Denn was macht der Bush sonst noch, ausser die Industrie durch Krieg und extreme Staatsausgaben zu fördern? Schon seltsam, dass das Haushaltsdefizit der USA von 1993 (Clinton) bis 2000 (Bush) von 255 Milliarden Dollar auf einen Haushaltsüberschuss von 236 Milliarden Dollar stetig (!!!) gestiegen ist. Clinton hat den Haushalt der USA also saniert. Aber ab 2000, dem Wahljahr, gab es schnell wieder ein Haushaltsdefizit. 2001 gab's noch einen Überschuss von 127 Milliarden Dollar, 2002 aber sah sich die USA einem Defizit von 159 Milliarden Dollar gegenüber. Was sagt uns das? Da ich nicht viel Ahnung von der gesamten Materie habe, werde ich mal nicht weitermachen. Ich möchte nur festhalten: Bush's Methoden sind auch nicht grad die besten, und seine Gründe sind höchst fragwürdig. Was genau ihn jedoch antreibt... darüber kann ich nur Vermutungen anstellen, und kene sichere Aussage treffen. Da bin ich nicht so wie Herr Kohl oder Mr. Koppenhöfer ().
Gerhard Schröder hat Fehler gemacht, und man könnte ihm und seiner Partei Machtgeilheit unterstellen... wenn man Polemiker ist. Ich finde es aber reaktionär, wenn man sich auf so einem Niveau bewegt, das zerstört die politische Atmosphäre. Protest ja, aber nicht sowas! Es reicht, wenn man berechtigte Kritik anbringt, und das scheint zu funktionieren, denn der Herr Schröder scheint ja langsam die Kurve zu kriegen, wenn man sieht was er in der Planung hat... und das scheint ja so schlecht nun auch nicht zu sein.
Ich möchte jetzt nicht sagen, dass alles was die SPD in Zukunft vorhat gut ist. Aber wenn ich jetzt nach Neuwahlen schreien würde, nur damit "meine" FDP ran kommt, wäre das ziemlich hirnverbrannt. Ich finde da hat der Stoiber mit seiner Aussage leider ins Klo gegriffen. Deutschland verträgt keine Neuwahlen, denn das heisst noch mehr Lähmung. Deshalb wäre es ziemlich dumm, wenn nach den Landtagswahlen, durch die wahrscheinlich sehr positiven Ergebnisse für die CDU, die CDU sich daran machen würde Neuwahlen durchzudrücken, in welcher Art auch immer. Man sollte jetzt der Regierung eine Chance geben, und in 4 Jahren bei der Bundestagswahl seine Mittel für eine bessere Politik präsentieren.
Nichts desto trotz bin ich immer noch der Meinung, die FDP habe das beste Programm... aber Deutschland hat ja anders entschieden...

So, das war's... DANKE!



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Stahlreiter Offline

Phantom Member


Beiträge: 257

28.12.2002 00:54
#4 RE:Kohl bescheinigt Schröder miserable Politik Antworten

@ Metfan86: Meine Absichten sind nicht relevant. Wir stimmen zu!

@ King Nothing: Das Thema ist Gerhard Schröder und Helmut Kohl, nicht George Bush und Bill Clinton. Ich stimme zu Deutschland verträgt keine Neuwahlen, denn das heisst noch mehr Lähmung. Aber Schroeder sollte die USA als Freund behandeln.
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King_Nothing Offline

Lateral Fault Line


Beiträge: 8.088

28.12.2002 01:03
#5 RE:Kohl bescheinigt Schröder miserable Politik Antworten

Um Dinge zu erklären, muss man manchmal das Thema etwas sprengen! Ich denke du hast gemerkt, dass ich zum eigentlichen Thema zurückgekommen bin. Hin und wieder muss man Dinge halt Vergleichen.
Ich habe nur kritisiert, dass du einfach dem Kohl zugestimmt hast. Mir ging es darum, dass man nie die wirklichen Beweggründe eines Menschen kennt, und deshalb niemanden deswegen in so grober Weise, wie Herr Kohl das getan hat, wegen etwas beschuldigen kann, weil das nie die ganze Wahrheit ist.
Ich gebe es zu, meinen Gedanken kann man nicht so leicht folgen, und für einen Amerikaner ist das noch zusätzlich schwieriger. Deswegen nehme ich es dir nicht übel, wenn du nicht verstehst, worum es mir geht. Wenn du genau hinschaust, merkst du sogar, dass der Herr Bush bei mir gar nicht so schlecht wegkommt, wie bei vielen anderen.
Vielleicht liest du dir das noch mal genau durch, eventuell verstehst du dann, was ich meine...

P.S.: Nachdem ich ein wenig überlegt habe, ist mir aufgefallen, dass deine Aussage nicht bedeuten muss, dass du mich nicht verstanden hast. Ich denke, dass es für einen Anwalt typisch ist, sich nur Punkte herauszupicken, bei denen man "attackieren" kann. Vielleicht hast du ja nicht übersehen, was ich meine. Sollte es so sein, hätte ich es lieber, wenn wir auf ehrlicher Basis diskutieren .



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Slavecommando Offline

The Prince/Princess

Beiträge: 759

28.12.2002 17:24
#6 RE:Kohl bescheinigt Schröder miserable Politik Antworten

Auf Kohl geb ich einen Scheiß, was der jetzt sagt oder nicht, interessiert doch keinen.

Aber mit dem Irak. Schröder wird das nicht durchhalten, weil ihn letztendlich die Realität einholt und den Rest der Deutschen auch. Der Krieg kommt und das ist gut so, liest euch mal "Kampf der Kulturen" von Samuel P.Huntington durch, dann habt ihr mit den Arabern abgeschlossen. Letztendlich kommt der Krieg so oder so, es geht nur um die Frage, wer sich die beste Ausgangsposition verschafft. Ich bin dafür, diese Regierungen jetzt platt zu machen, bevor sie zu mächtig werden. Weil mit Völkern, in denen 85 % (UNO-Zahlen) nicht mal wissen, dass die Erde rund ist, kann man nicht verhandeln. Es geht nur so, wie der Ami das macht. Außerdem ist das alles nur Ausdruck einer Welle des Antiamerikanismus. Wer schickt denn die Soldaten an die Front, denkt nur einer von euch mal daran, wer seinen Arsch für die Freiheit riskiert? Denkt einer noch daran, wer 50 Jahre lang den Kommunismus von Westeuropa ferngehalten hat? Wer hat denn Berlin ein Jahr lang durchgefüttert? Die bösen Imperialisten. Aber anstatt einmal in 100 Jahren Dankbarkeit zu zeigen, hängen wir Deutschen einem Diktator die Friedenspalette um. Habt ihr schon mal dran gedacht, wo das Öl herkommt? Es kommt ja Leute es kommt, von selbst natürlich und wie hoch die Benzinkosten wären, wenn die USA damals nicht Kuwait befreit hätten ist ja egal. Lieber sympathisieren die Deutschen mit einem Massenmörder, der Giftgas gegen Tausende Zivilisten einsetzt, der Oppositionspolitiker foltert und tötet, der in Nachbarländer einmarschiert und mit Schrotflinte vor die Menge tritt. Da würde ich mal drüber nachdenken, bevor ich das scheinheilige "Nein" eines Gerd S. unterschreibe. Dann nicht solche Argumente "das arme Volk kriegt doch vom Krieg auch was ab". Was meint ihr denn, geht es den Irakern jetzt gut? Geht es den Nordkoreanern gut? Diese Völker haben nichts zu fressen und die einzige Chance, dass zu beenden, wird mit Kriegstreiberei abgetan und wenn dann der Anschlag kommt sind wir wieder alle Amerikaner, kennen wir doch...

angel_of_death Offline

Godfather of Metal


Beiträge: 3.009

28.12.2002 18:01
#7 RE:Kohl bescheinigt Schröder miserable Politik Antworten

In Antwort auf:
liest euch mal "Kampf der Kulturen" von Samuel P.Huntington durch, dann habt ihr mit den Arabern abgeschlossen.

Lies doch mal "Mein Kampf" von A.H. (absolut krank, cih krieg Kopfweh), dann schliesste etwa mit den Österreichern /Deutschen ab? Lies doch mal "Das Buch der Weisen von Zion" von... den Weisen von Zion (?) durch, schliesste dann mit den Juden ab?
In Antwort auf:
Wer schickt denn die Soldaten an die Front, denkt nur einer von euch mal daran, wer seinen Arsch für die Freiheit riskiert? Denkt einer noch daran, wer 50 Jahre lang den Kommunismus von Westeuropa ferngehalten hat? Wer hat denn Berlin ein Jahr lang durchgefüttert?

Klar, das is ja die Begründung von allem!! Wer überwacht uns denn jetzt, wer hört Telefonate mit, etc. unter dem Vorwand, dass wir keinen Kireg mehr anzetteln können?!

Also ich verstehe ja niX von Politk, aber Krieg is doch keine Lösung!?

HeTill Offline

Admin, Inc.

Beiträge: 7.699

28.12.2002 18:38
#8 RE:Kohl bescheinigt Schröder miserable Politik Antworten

In Antwort auf:
Weil mit Völkern, in denen 85 % (UNO-Zahlen) nicht mal wissen, dass die Erde rund ist, kann man nicht verhandeln

Lasst sie sterben, weil sie so dumm sind ... was ist das denn für ein Statement?

In Antwort auf:
Außerdem ist das alles nur Ausdruck einer Welle des Antiamerikanismus

Was ein Quatsch. Das hat mit Antiamerikanismus nichts zu tun. Als Herr Clinton bei dem Tag der deutschen Einheit in Deutschland war, wurde da ewas gebuht? Nein, im wurde Beifall gezollt, weil seine Politik anerkannt wurde und nicht etwa die Cowboy-Politik des Herrn Bush.

In Antwort auf:
Wer hat denn Berlin ein Jahr lang durchgefüttert?

Erstens kann mir keiner erzählen, dass die USA das nur aus freundschaft gemacht hat und da keine eigenen Vorteilsgedanken im Spiel waren. Zweitens ist dies knapp 60 Jahre her und wir haben den USA doch wohl mehr als genügend wiedergutmachung gegeben.

In Antwort auf:
ieber sympathisieren die Deutschen mit einem Massenmörder, der Giftgas gegen Tausende Zivilisten einsetzt, der Oppositionspolitiker foltert und tötet, der in Nachbarländer einmarschiert und mit Schrotflinte vor die Menge trit

Wer sagt, dass wir mit ihm sympathisieren? Der deutschen Regierung ist bewusst, dass das Regime in Irak nicht das beste ist. Aber dies ist kein Grund für einen Krieg.

In Antwort auf:
Wer schickt denn die Soldaten an die Front, denkt nur einer von euch mal daran, wer seinen Arsch für die Freiheit riskiert?

Irgendwelche Leute aus den USA, aber nicht die Regierung. Ich habe gehört, dass viele leute die in den USA keinen Job finden sich mehr oder weniger bei der Armee verpflichten, damit sie nicht am Hungertuch nagen müssen und so bekommt man ja schnell neue Leute die man im Krieg "verballern" kann.


- Henning

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King_Nothing Offline

Lateral Fault Line


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28.12.2002 19:16
#9 RE:Kohl bescheinigt Schröder miserable Politik Antworten

Der gute Mr. Huntington hat ein interessantes Buch geschrieben, aber nicht mehr. Kein Buch liefert die Erklärung für die Welt, und wie man sich zu verhalten hat. Die Wahrheit findet man nicht in Zahlen oder dergleichen.
Es gibt aber ein Buch, in dem etwas steht, was man ohne weiteres übernehmen kann. Es wurde von Immanuel Kant geschrieben und heisst "Die Kritik der reinen Vernunft". Von Kant stammt der sogenannte kategorische Imperativ, den sich jeder zueigen machen sollte. Er lautet: „Handle so, daß die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne." Oder einfacher ausgedrückt: „Stell dir vor, alle wollten so handeln wie du jetzt - wären die Folgen erträglich?"
Es ist doch klar, dass man darauf Acht geben sollte, ob man gerne so behandelt werden will, wie man andere behandelt. Bei den USA sehe ich dieses Verhalten nicht, und ich habe es noch nie gesehen. Auch die Überwindung der Berlin Blockade ist leider nicht ohne Hintergedanken abgelaufen. West-Berlin war ein psychologisch wichtiger Faktor... und wer gibt ausserdem ein Teil Grund und Boden auf, der zukünftig zum Schlachtfeld werden könnte? Jeder war sich einig, dass, bei einem Ausbruch in einen offenen Krieg, Deutschland die Front wäre, wieso also strategische Vorteile aus der Hand geben?
Natürlich können wir froh sein, dass die Amerikaner da eingegriffen haben, und dankbar können wir auch sein... aber dankbar war man vor langer Zeit, das ist jetzt Geschichte. Oder soll ich etwa Napoleon dankbar sein, dass sein Reichsdeputationshauptschluss der Anfang der deutschen Einheit war? Eigentlich schon, ist doch "nur" ca. 150 Jahre her.
Es gibt andere Wege, eine Bedrohung aus dem Weg zu räumen, einfach indem man jemandem keinen Grund für eine Bedrohung gibt. Die Aussenpolitik der westlichen Länder muss sich verändern, aber gewaltig!
Es war schon richtig, dass die Welt 1991 Maßnahmen gegen den Irak ergriffen hat, weil sie grob die UN-Charta gebrochen haben, indem sie aus Machtgier Kuwait angegriffen haben. Mit Kuwait wären sie damals das Land mit den grössten Ölreserven geworden.
Dass sich etwas im Irak ändern muss, das ist klar. Es liegt aber nicht an den Menschen, es liegt nur am Diktator, und den kann man auch ohne Krieg vom Thron bekommen.



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Slavecommando Offline

The Prince/Princess

Beiträge: 759

28.12.2002 20:46
#10 RE:Kohl bescheinigt Schröder miserable Politik Antworten

In Antwort auf:
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Weil mit Völkern, in denen 85 % (UNO-Zahlen) nicht mal wissen, dass die Erde rund ist, kann man nicht verhandeln
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Lasst sie sterben, weil sie so dumm sind ... was ist das denn für ein Statement?
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Das habe ich nicht gesagt, ich habe nur damit ausgedrückt, wie schwierig es ist mit ihnen zu verhandeln.


In Antwort auf:
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Außerdem ist das alles nur Ausdruck einer Welle des Antiamerikanismus
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Was ein Quatsch. Das hat mit Antiamerikanismus nichts zu tun. Als Herr Clinton bei dem Tag der deutschen Einheit in Deutschland war, wurde da ewas gebuht? Nein, im wurde Beifall gezollt, weil seine Politik anerkannt wurde und nicht etwa die Cowboy-Politik des Herrn Bush.

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Was heißt denn Cowboy-Politik? Definier das mal, ich wette, jetzt grübelst du.

In Antwort auf:
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Wer hat denn Berlin ein Jahr lang durchgefüttert?
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Erstens kann mir keiner erzählen, dass die USA das nur aus freundschaft gemacht hat und da keine eigenen Vorteilsgedanken im Spiel waren. Zweitens ist dies knapp 60 Jahre her und wir haben den USA doch wohl mehr als genügend wiedergutmachung gegeben.
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Nein, die Amis wollten unser Öl oder unsere Kartoffeln
Wie haben wir es denn wiedergutgemacht? Indem es Bekloppte gab, die Anschläge auf GIs getätigt haben? Es geht in der Weltpolitik nicht um Wiedergutmachung, sondern es sollte das Prinzip der Dankbarkeit gelten und die hast du in jeder Hinsicht verloren. Stell dir mal vor, die Amis hätten im 2.Weltkrieg gesagt, was gehen uns die Deutschen an? Dann würdest du jetzt mit ner Schrotflinte in Sibierien rumrennen.
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In Antwort auf:
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ieber sympathisieren die Deutschen mit einem Massenmörder, der Giftgas gegen Tausende Zivilisten einsetzt, der Oppositionspolitiker foltert und tötet, der in Nachbarländer einmarschiert und mit Schrotflinte vor die Menge trit
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Wer sagt, dass wir mit ihm sympathisieren? Der deutschen Regierung ist bewusst, dass das Regime in Irak nicht das beste ist. Aber dies ist kein Grund für einen Krieg.
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Wozu denn? Zum Verhandeln? Gespräche mit Champus und Kavier? Was ist denn ein Anlass für einen Krieg? Erst wenn der Feind vor den Toren der eigenen Hauptstadt steht oder was.

In Antwort auf:
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Wer schickt denn die Soldaten an die Front, denkt nur einer von euch mal daran, wer seinen Arsch für die Freiheit riskiert?
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Irgendwelche Leute aus den USA, aber nicht die Regierung. Ich habe gehört, dass viele leute die in den USA keinen Job finden sich mehr oder weniger bei der Armee verpflichten, damit sie nicht am Hungertuch nagen müssen und so bekommt man ja schnell neue Leute die man im Krieg "verballern" kann.
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Klar durch Kürzungen der Sozialleistungen treibt man die Armen in die Armee. Denk mal über nen Schwachsinn nach, den du hier verzapfst, du bist sonst echt ein netter Kerl, aber das hier ist schwachsinnig und unüberlegt. Keine Regierung des Westens treibt Menschen an die Front, vergiss es, jeder Mensch, der nicht in den Krieg will, schlägt sich eher auf der Straße durch als in der Schlacht.


sureal Offline

Newkid

Beiträge: 1

29.12.2002 20:20
#11 RE:Kohl bescheinigt Schröder miserable Politik Antworten

Hallo miteinander!

Mal ein paar Kommentare von mir:

Also erstmal allgemein denke ich, dass ein Helmut Kohl als Altkanzler (und nebenbei einfaches Parteimitglied ohne Amt) durchaus politische Ereignisse aus seiner eigenen politischen Sicht bewerten kann und soll. Dabei muss er nicht unbedingt die Parteilinie der Union vertreten. Beispiele für ein solches Verhalten bietet z.B. auch Ex-Bundespräsident Richard v. Weizsäcker (CDU), der auch zum Teil hohe Parteiämter inne gehabt hat und seit Beendigung seines Amtes 1994 auch mal Statements abgibt, die der CDU nicht passen. Es ist also völlig legitim, dass er sich zu Wort meldet.

Zum Thema Schröder und seine - mit Verlaub - sehr klägliche Amtsführung spätestes seit seiner Neuvereidigung will ich jetzt nichts sagen. Das Thema ist mir schon zu ausgelutscht.

Bleibt jetzt das Thema Irak: Meiner Meinung nach sind die USA (das Vereinigte Königreich im Übrigen auch) in keiner Weise berechtigt militärische Interventionen gegen den Irak einzuleiten. Auch die existierenden Flugverbotszonen im Norden und Süden des Staates sind nicht völkerrechtlich gedeckt und objektiv eine reine Willkürhandlung der Angelsachsen. Wenn die UNO durch den Sicherheitsrat (dem Deutschland ab Jahreswechsel auch angehören wird) festellt, dass der Irak ABC-Waffen produziert und dadurch eine Gefahr für den Rest der Welt besteht, wäre eine Resolution der einizige legitime Weg, gegen Saddam Hussein vorzugehen. Dann müsste sich aber auch Deutschland fragen, wie sie zu dem Thema steht. Werden die Waffeninspektoren im Irak wirklich behindert, so halte ich persönlich mitlitärische Maßnahmen gegen den Irak für sinnvoll. Natürlich nur mit UN-Mandat. Existiert ein solches Mandat sollten wir uns konsequenterweise fragen, ob wir uns mit eigenen Soldaten an diesem Krieg beteiligen. Dazu mein klares Nein, weil ich die Bundeswehr im Moment nicht für offensive Einsätze in solchen Regionen für angemessen ausgerütstet halte. Kurzum denke ich also: Alleingang der USA ohne völerrechtiches Mandat - keinerlei Unterstützung der Bundesrepublik. Besteht eine UN-Resolution so müssen wir uns in irgendeiner Weise kooperativ zeigen und die angreifenden Nationen unterstützen.

Schließlich würde ich mir insgesamt noch eine mutigere und effektivere Außenpolitik der EU in dieser Beziehung wünschen. Darauf lässt sich aber noch warten, weil wir hier die Briten mit im Boot hätten. Europa kann man es nur wünschen, dass die netten Menschen auf der Insel mal 500 km nach Osten auf den Rest des Kontinents gucken, anstatt 5.000 km über den großen Teich, um Onkel George wohin zu kriechen.

Stahlreiter Offline

Phantom Member


Beiträge: 257

30.12.2002 16:14
#12 RE:Kohl bescheinigt Schröder miserable Politik Antworten

@ King Nothing:

In Antwort auf:
P.S.: Nachdem ich ein wenig überlegt habe, ist mir aufgefallen, dass deine Aussage nicht bedeuten muss, dass du mich nicht verstanden hast. Ich denke, dass es für einen Anwalt typisch ist, sich nur Punkte herauszupicken, bei denen man "attackieren" kann. Vielleicht hast du ja nicht übersehen, was ich meine. Sollte es so sein, hätte ich es lieber, wenn wir auf ehrlicher Basis diskutieren .

Sie vermuten richtig.

@ HeTill:

In Antwort auf:
Das hat mit Antiamerikanismus nichts zu tun. Als Herr Clinton bei dem Tag der deutschen Einheit in Deutschland war, wurde da ewas gebuht? Nein, im wurde Beifall gezollt, weil seine Politik anerkannt wurde und nicht etwa die Cowboy-Politik des Herrn Bush.

Herr Clinton hatte auch Cowboypolitik auf dem Irak.
CNN 16/11/98 http://www.cnn.com/US/9811/16/saddam.overthrow/index.html
CNN 16/12/98 http://www.cnn.com/ALLPOLITICS/stories/1...ts/clinton.html

In Antwort auf:
Zweitens ist dies knapp 60 Jahre her und wir haben den USA doch wohl mehr als genügend wiedergutmachung gegeben.

Was wiedergutmachung wurde gegeben? Der einzige benötigte wiedergutmachung ist Mitarbeit im Kampf gegen Übel.
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Bin ich Schlecht? Ja bin ich.

HeTill Offline

Admin, Inc.

Beiträge: 7.699

30.12.2002 16:17
#13 RE:Kohl bescheinigt Schröder miserable Politik Antworten

In Antwort auf:
Was wiedergutmachung wurde gegeben? Der einzige benötigte wiedergutmachung ist Mitarbeit im Kampf gegen Übel.

Okay, wir helfen euch Bush zu bekämpfen!

- Henning

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Child of the Wicked Offline

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30.12.2002 17:21
#14 RE:Kohl bescheinigt Schröder miserable Politik Antworten

gute Idee



-Child of the Wicked
Webmaster http://www.icedrealm.de - Die ICED EARTH Fanbase im Netz!!
METAL is not a passing phase, it's a way of life. It's an attitude. It's strength.(Jon Schaffer, ICED EARTH )

Stahlreiter Offline

Phantom Member


Beiträge: 257

30.12.2002 18:04
#15 RE:Kohl bescheinigt Schröder miserable Politik Antworten

In Antwort auf:
Okay, wir helfen euch Bush zu bekämpfen!

Sie mögen nicht Herrn Bush, weil er weniger attraktiv als Herr Clinton ist.
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