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Dieses Thema hat 17 Antworten
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King_Nothing Offline

Lateral Fault Line


Beiträge: 8.088

03.06.2004 18:06
Patriotismus - in Deutschland? Antworten

Gestern Abend habe ich das heute journal geguckt, in der Halbzeitpause des Spiels Schweiz gegen Deutschland. Am Ende kam ein Beitrag über die Übergabe des Kommandos über den Kabuler Flughafen von Deutschland an die NATO. Es wurde gezeigt, wie die dafür zuständigen deutschen Soldaten wieder zuhause vor einem Flugzeug der Luftwaffe standen.
Nach dem Beitrag schaute der Moderator in die Kamera, und lobte die gute Arbeit der Bundeswehrsoldaten... ungefähr mit den Worten "Sie haben großartige Arbeit geleistet, den einst vermienten Flughafen zu sichern und die Sicherheit dort weiter aufrecht zu erhalten. Sie haben uns jederzeit bei unseren Dreharbeiten unterstützt. Eine tolle Truppe haben wir da. Willkommen zuhause!"
Und der Ton war nicht etwa so ein käsiger Sat.1-Nachrichten Tonfall, sondern sehr ehrlich und ernst. Ich war ziemlich überrascht, und meine dass das vor ein paar Jahren noch nicht möglich gewesen wäre so etwas im deutschen Fernsehen, noch dazu in den Nachrichten zu sagen.
Und auch sonst habe ich immer mehr den Eindruck, als ob sich eine Art deutsches Nationalgefühl so langsam aber sicher bildet.

Ich finde das eigentlich ziemlich postiv, denn wie sagte unser Bundespräsident bei seiner ersten Rede noch? "Nur wer Achtung vor sich selbst hat, kann auch andere achten". Klingt zwar recht verschwurbelt, aber es stimmt doch irgendwie. Lange Zeit haben wir uns hinter der USA versteckt, wohl auch wegen unserer Vergangenheit. Dankbar zu sein, dass wir in Deutschland leben, und das auch mit einem gewissen Patriotismus zu verbinden, sorgt nicht nur dafür dass Probleme im Inland schneller angegangen werden, sondern auch dazu, dass man seine Rolle im Ausland besser und gerechter wahr nehmen kann.
Damit wir uns verstehen: Ich meine Patriotismus, nicht aber Nationalismus wie man ihn derzeit in den USA beobachten kann.

Was haltet ihr davon? Ich selber habe es ja nicht so mit einem deutschen Patriotismus, was aber auch durch meine Herkunft und Ansichten bedingt ist. Ich bevorzuge es Europäer zu sein.


"Der Ballack brennt."
Teamchef Ruuudi Völler am 27.05.2004

King Nothing

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S.O.D Offline

ME†AL MESSIAH


Beiträge: 6.630

03.06.2004 18:15
#2 RE:Patriotismus - in Deutschland? Antworten

Richtig deutschen Patriotismus gibt´s eh nur in Fußball. Viel zu viele Menschen schämen sich immer noch wegen dem was damals zu Hitlers Zeiten passiert ist. Ich für meinen Teil finde das quatsch - langsam reicht es mit der ganzen Vergangenheits-Kacke. Wenn das jeder machen würde - dann müssten die Amis sich wegen ihrer "kriegerischen" Vergangenheit und auch Zukunft - ganz schnell alle umbringen. Und so lange wie andere Länder solch ein Eingefahrenes Denken über uns deutsche haben – sehe ich mich auch nicht unbedingt als Europäer



Bye S•O•D
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FWTBT Offline

Overkill Member


Beiträge: 527

03.06.2004 21:19
#3 RE:Patriotismus - in Deutschland? Antworten

In Antwort auf:
Ich für meinen Teil finde das quatsch

Finde ich auch wieso sollte ich mir einen Kopf darüber machen ich kann doch dazu überhaupt nichts. Genauso wie die Generation vor mir. Finde das sowieso bescheuert wenn irgendwelche Ausländer einen Deutschen gleich mal als Nazi bezeichnen bevor sie sich überhaupt erst mal seine meinung angehört haben. Nur weil ich Deutsche bin muss es ja noch lange nicht heißen dass ich es gut finde was Hitler damals veranstaltet hat. Und Patriotismus finde ich auch nicht gerade verkehrt in jedem anderen Staat sind die Einwohner stolz darauf in ihrem Land zu leben bloß in Deutschland nicht. Ich schäme mich nicht eine Deutsche zu sein. Ein bisschen Nationalstolz gehört scho dazu in jedem Land. Und damit meine ich jetzt nicht das man ein Nazi werden soll.
__________________________________________

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Just leave me alone

Saber Rider Offline

Godfather of Metal


Beiträge: 6.461

03.06.2004 21:25
#4 RE:Patriotismus - in Deutschland? Antworten

@SOD
Im Prinzip hast du Recht, Deutschland wird es sich aber noch Jahrezehnte, wenn nicht Jahrhunderte lang, vor der Weltöffentlichkeit nicht mehr leisten können so richtig patriotistisch zu sein, weil dann jeder "Nazis!" schreit.

Traurig, aber leider wahr.

Haben sie sich selber eingebrockt und das muss jetzt ausgelöffelt werden. Ich bin auch kein waschechter Deutscher, ich sehe mich keiner Nation wirklich zugehörig und bevorzuge es, wie King es sagte, Europäer - oder besser noch - Mensch zu sein und nicht in eine Sparte gesteckt werden zu können(gut, viele tun es trotzdem, aber die haben nunmal keine Ahnung).

Nur das mit der kriegerischen Vergangenheit der USA ist ein bisschen was anderes. Deutschland hat im Vergleich zur USA den bisher größten(militärisch geführten) Krieg mit den meisten Toten ever zu verschulden....oh, un den zweitgrößten übrigens auch.
Außerdem hat es in der USA nie soetwas wie Konzentrationslager für Schwarze gegeben oder gezielte Massenvernichtung selbiger.



Deliverance - Thrown back at me
Deliverance - laughing at me...

HeTill Offline

Admin, Inc.

Beiträge: 7.699

04.06.2004 01:45
#5 RE:Patriotismus - in Deutschland? Antworten

Nun ja, was ich über unseren designierten Bundespräsidenten denken soll, weiß ich immer noch nicht so genau. Aber ich bin ehrlichgesagt nicht so ein Freund von Patriotismus. "Vaterländer" gehören der Vergangenheit an, die Zukunft heißt "globale Heimat", sich auf territoriale Grenzen zu besinnen ist IMO eher rückständig, als ein Beweis für eine positive und affirmative Zukunftsaussicht.
Ich fühle mich als Mensch, der in Deutschland (in Europa, auf der Welt) geboren wurde.
Aber Patriotismus ist ja auch eine weitgehende Bezeichnung, was ist Patriotismus? Ich find's gut, wenn man sagt, dass "unsere" Soldaten gute Arbeit geleistet haben und es auch gut ist, dass sie wieder zu Hause sind, bei Sätzen wie "Gott segne Deutschland" (Köhler) hätte ich allerdings kotzen können. Patriotismus, vor allem mit Gottesbezug, ist zwei Jahrhunderte nach der Einführung der Säkularisierung mehr als nur out-dated...

Child of the Wicked Offline

Resident Mädchenschwarm of Death


Beiträge: 7.383

04.06.2004 14:42
#6 RE:Patriotismus - in Deutschland? Antworten

Ich halt Patriotismus generell für ne Scheißidee.
"Juhu, ich wurde zufällig hier geboren, super Leistung, darauf kann ich mächtig stolz sein"...

Nee, danke. So'n Gelaber ist was für Nazis und Amerikaner...



->Child of the Wicked<-
Webmaster http://www.iced-realm.de

The small boys came early to the hanging...

wako Offline

Newkid

Beiträge: 1

04.06.2004 15:04
#7 RE:Patriotismus - in Deutschland? Antworten

patriotismus, nationalstolz usw. funktioniert nur, wenn eine gruppe behauptet, besonder zu sein. also angeblich irgendetwas hat, was sie von anderen unterscheidet. fast automatish wird dabei mitgedacht, dass man dann besser ist, weil wer sagt shon von sich selbst, dass er scheisse ist.? was verbindet mich mit den 80 millionen anderen leuten hier, die den deutschen pass haben? meine sprache vielleicht, persönlich kenne ich maximal ein zwei tausend leute, eine handvoll davon wirklich.
patriotismus ist quatsch, ist verblödung und schürt nur intorleranz und hass. das neue deutsche selbstbewußtsein ist zum kotzen; seht euch nur mal die wahlwerbung zum europawahlkampf der spd an: "friedensmacht europa - im deutschen interesse"; so erorbert deutschland 60 jahre nach kriegsende doch noch europa.
und das gelabber von wegen endlich mal geschichte ruhen lassen usw; der staat in den du wohnst ist der nachfolgestaat des nazistaat; der großteil der bevölkerung damals trug den mit, war kriegsgeil und schwieg und hiess den mord an den juden und anderen für gut und profitierte davon; bullen, militär, geheimdienst, staatsapperat wurde von ehemaligen nazis aufgebaut; die sind zwar fast alle einer biologischen lösung zum opfer gefallen, aber dieser staat und auch großteile der industrie sind direkte nazinacholgeunternehmen (siehe zwangsarbeiter); beim kanzler steht ein foto von seinem vater auf dem tisch, der hat eine wehrmachtsuniform an und ein zwei hakenkreuze trägtr er auch als schmuck; heutzutage, 2004, ziert der bundeskanzler sein dienstzimmern mit hakenkreuzen; endlich sind wir wieder wer...

King_Nothing Offline

Lateral Fault Line


Beiträge: 8.088

04.06.2004 16:11
#8 RE:Patriotismus - in Deutschland? Antworten

@HeTill:
Entschuldige, aber ist das was du sagst nicht das, was uns 13 Jahre lang beigebracht worden ist? Man ist zwar deutsch, hat das jedoch ständig als Bürde zu tragen. Also was macht man, wenn man das nicht entweder nicht tun will? Man distanziert sich davon, indem man z.B. sagt man sei Weltbürger. Jetzt frage ich dich aber mal: Was weißt du von Togo? Wie geht es den Menschen in Paraguay? Wie ist das Landleben in Thailand? Du kennst doch im Grunde nur die europäische, respektive westliche Lebensweise und Kultur. Würdest du woanders leben, kämst du zuerst sicher nicht zurecht, und würdest dich zurück nach Hause sehnen. Gut, ich erwarte nicht, dass du das weißt, ich weiß es selber auch nicht (wenngleich ich auch nicht meine ich sei zuallererst Weltbürger). Ich selber kenne einen Perser, bei dem ich hin und wieder arbeite. Er hat ein Teppichgeschäft in einem großen Bremer Möbelhaus. Er sieht sich selber als Weltbürger, versucht sich dort einzubringen, wo er lebt. Sein Denken ist persisch geprägt, er erzählt viel von Persien, wie man Probleme dort angeht, und versucht durch diese andere Denkweise eben auch andere Lösungswege im Alltag anzubieten, als es mit deutschem Denken oftmals möglich wäre. Er weiß woher er herkommt, und hat mir gegenüber auch gesagt, dass Weltbürgertum nicht im großen Rahmen beginnt, sondern bei sich selbst, seiner Familie, seinem Umfeld, seiner Heimat. Ich kann mir schlecht vorstellen, dass man ein guter Weltbürger sein kann wenn man sagt "Meine Denkweise kommt von mir aus, und ist nicht deutsch geprägt". Alles was du und ich sind, ist deutsch. Und das kann man nicht verleugnen. Wir leben nicht Neutralistan, sondern in Deutschland. Wir haben eine Geschichte, eine Gegenwart und eine Zukunft. Und die ist nicht französisch, nicht japanisch, nicht südafrikanisch, sondern eben deutsch.

Vielleicht sollte ich meinen Patriotismusbegriff noch ein wenig definieren, weil hier offenbar immer noch Patriotismus als Staatspatriotismus, also Nationalismus verstanden wird. Wenn ich sage, ich sei patriotisch (was ich im übrigen auf Deutschland gesehen nicht sein kann und will, weil ich eben deutsch-polnischer Abstammung bin, und sogar noch Kontakte im Ausland habe), dann meine ich damit nicht, dass ich stolz auf "meine" Armee, "mein" politisches System und auf "meine" internationalen Leistungen bin, die andere Staaten übertreffen. Patriotismus ist für mich kein Wettbewerb unter Nationen, dem das Verständnis nach der Überlegenheit des eigenen Volkes vorangeht. Verschiedene Gesellschaften, wie die Deutsche, haben je eigene Vorzüge aber auch Nachteile was die Lösung bestimmter Probleme angeht. Das liegt zweifelsohne nicht in den genetischen Anlagen von "Deutschen", "Franzosen" usw.
Es liegt vielmehr an der Gesamtheit nationaler Kultur, Gebräuche, Medien, Kommunikationsverhalten, Erziehung und noch vieles mehr. Guckt man sich jetzt jemanden an, dessen Verwandtschaft im engeren Kreis aus Deutschland kommt, der sagt "Ich bin nicht patriotisch, denn Deutschland ist nicht mein Land... blablabla... Nachfolgeland des Dritten Reiches... blablabla ehemalige Nazis in den Chefetagen" oder sonstwas vergleichbares, dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln. An der Stelle würde ich diesen Personen raten aufzuwachen. Deutschland war wohl Zeit ihrer Leben ihre Heimat. Deutsche Medien, deutsche Schulen, deutsche Eltern und die deutsche Gesellschaft hat einen geprägt. Ist es nun die Unzufriedenheit damit, dass man sagt einen verbände nicht viel mit Deutschland? Blicken wir dem doch mal genauer ins Auge. Deutschland hat es bewerkstelligt, dass ihr eure freie Meinung haben dürft, und dieses Land sorgt auch dafür, dass Leute gegen eine gewisse Meinung sprechen können. Das deutsche Schulsystem hat es einem möglich gemacht, sich mitzuteilen, seine Meinung zu begründen. Ohne den Einfluss anderer würde man wohl auf der Straße sitzen, und (Pfand)dosen herumkicken und sich sonst auch keine Gedanken machen.
Der Staat übernimmt elementare Aufgaben, um seinen Bürgern ein bestmögliches Leben möglich zu machen. Er bildet einen aus (Schule, Teil der Berufsausbildung, Universitäten), sorgt für seine Sicherheit (Polizei, BGS, Bundeswehr), gibt ihm größmögliche Mobilität (Autobahnenen, Verkehrsnetz im Allgemeinen), und noch ganz vieles mehr. Das tut er zwar auch zum Selbstzweck, damit seine Bürger zufrieden sind und den Wissen und Reichtum des Landes mehren, damit auch zukünftige Generationen hier zufrieden leben können - aber er lässt dich auch gehen. Das Geld, was der Staat in einen über die Jahre hinweg gepumpt hat, damit man es gut hat, bekommt er nicht wieder wenn man in ein anderes Land zieht.
Wir sind heute, gerade in Deutschland, zu undankbar geworden... vielleicht ja auch weil wir nicht uns nicht positiv zu Deutschland bekennen dürfen. Wir haben keine Wertschätzung für unsere Schulbildung, und wenn etwas schief läuft in diesem Land, dann gehen wir nicht auf die Straße, es sei denn die Probleme stehen direkt vor unserer Tür. Deutschland ist egoistisch, jeder lebt für sich, und niemand zusammen. Und das ist das gefährliche. Es ist gefährlich, wenn Patriotismus zu Nationalismus wird, aber es ist ebenso gefährlich, wenn es gar keinen Patriotismus gibt.
Gibt es in Frankreich Probleme, kann man damit rechnen, dass das Volk sofort auf die Straße geht, Bauern mit ihren Traktoren Straßen blockieren. In Deutschland aber wird eine Demonstration schön brav eine Woche vorher angemeldet, und dann rollen Traktoren den Kurfürstendamm herunter, gesteuert von Bauern in Anzügen... und das auch nur, weil die Probleme, weswegen sie auf die Straße gehen, die direkt betreffen.
Vielleicht ist das ein klein wenig drastisch dargestellt, entspreich jedoch der Wahrheit.

Aus diesen Gründen halte ich Patriotismus für Willkommen... und sobald es zu Nationalismus wird, bin ich der erste, der auf die Straße geht! Denn Deutschland ist mir schon wichtig, schliesslich ist es das Land in dem ich groß geworden bin, und dem ich versuche zum Teil meinen europäisch geprägten Stempel aufzudrücken.


"Der Ballack brennt."
Teamchef Ruuudi Völler am 27.05.2004

King Nothing

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Slavecommando Offline

The Prince/Princess

Beiträge: 759

05.06.2004 15:26
#9 RE:Patriotismus - in Deutschland? Antworten

Ich kann auf unsere Kultur und unsere Geschichte als Deutscher denke ich stolz sein, denn sie umfasst mehr als nur 12 markante Jahre des 3.Reichs. Wir Deutschen haben Goethe, Einstein, Bach und viele andere große Persönlichkeiten, genauso wie jedes andere Volk Europas und der Welt. Und ich finde, jeder kann auf sein Volk und seine Nationalität stolz sein und mit dieser Ausgangslage die Welt betrachten. Dann kann man sich nämlich auch als Europäer fühlen. Nur man kann sich nicht als Europäer fühlen, wenn man sich nicht als Deutscher fühlt, das funktioniert einfach nicht. Patriotismus und Selbstwertgefühl beginnen auf der kleinsten Ebene, ich kan beispielsweise sagen, ich fühle mich als Bremervörder, als Niedersachse, als Deutscher und als Europäer und dieser Satz gibt einem ein sehr befriedigendes Gefühl über das was man ist.


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metOLLIca Offline

Heavy Metallifux

Beiträge: 1.489

10.06.2004 11:28
#10 RE:Patriotismus - in Deutschland? Antworten

In Antwort auf:

Ich halt Patriotismus generell für ne Scheißidee.
"Juhu, ich wurde zufällig hier geboren, super Leistung, darauf kann ich mächtig stolz sein"...

Nee, danke. So'n Gelaber ist was für Nazis und Amerikaner...



Jep, seh ich genauso. Ausserdem wüsste ich im Moment wirklich nicht, was ich an Deutschland so toll finden sollte. Wirklich, in letzter Zeit ist vom Staat aus mirgegenüber so dermaßen viel Mist vorgefallen, dass ich anfange, dieses Land zu hassen!

- - - -
metOLLIca - formerly known as "the creeping death"

King_Nothing Offline

Lateral Fault Line


Beiträge: 8.088

10.06.2004 13:03
#11 RE:Patriotismus - in Deutschland? Antworten

Genau wegen solchen Meinungen habe ich diesen langen Beitrag geschrieben. War wohl Zeitverschwendung, den liest sich eh keiner durch!


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Teamchef Ruuudi Völler am 27.05.2004

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Sandro Offline

Scary Guy/Gal


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10.06.2004 14:21
#12 RE:Patriotismus - in Deutschland? Antworten

Finde die Argumentation von Phil mal wieder klasse. Gefällt mir.



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Martin Wilke [20-06-1985 - 06-11-2002] R.I.P.

King_Nothing Offline

Lateral Fault Line


Beiträge: 8.088

10.06.2004 14:31
#13 RE:Patriotismus - in Deutschland? Antworten

Das freut mich.
Dann war es doch nicht ganz umsonst


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King Nothing

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Sandro Offline

Scary Guy/Gal


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10.06.2004 20:13
#14 RE:Patriotismus - in Deutschland? Antworten

Hab's aber auch erst gelesen, als du geschrieben hast, dass es ja niemand liest

Meine Meinung wäre recht dünn argumentiert, drum behalt ich sie mal lieber für mich



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Slavecommando Offline

The Prince/Princess

Beiträge: 759

12.06.2004 20:17
#15 RE:Patriotismus - in Deutschland? Antworten

Man muss ja nicht auf den deutschen Beamtenapparat oder die peinliche Führungsriege unseres Landes stolz sein, aber auf das, was wir alle jeden Tag leisten, was geleistet wurde und was uns ausmacht.


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