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Dieses Thema hat 23 Antworten
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 Musiker
Seiten 1 | 2
Vai Offline

Heavy Metallifux

Beiträge: 1.022

02.08.2004 00:14
Gitarrenlehrer/in... Antworten

nach einer lange Diskussion mit einem bekannten Gitarristen, würde mich mal eure Meinung dazu interessieren!
Gitarrenlehrer/in... Hilfe oder versaut das den eigenen Stil?

mir persönlich haben die 3 Jahre sehr geholfen bzw. haben das Lernen beschleunigt!

Metfan86 Offline

Tender Surrender


Beiträge: 8.150

02.08.2004 00:34
#2 RE:Gitarrenlehrer/in... Antworten

Ich hatte keine allzuguten Erfahrungen mit Gitarrenlehrern. Meiner Meinung nach ersetzt jedes gute Lehrmaterial einen Gitarrenlehrer und man kommt dabei auch sehr viel günstiger weg. Das Internet bietet unerschöpfliche Ressourcen an Lernmaterialien, was ebenfalls gegen einen Lehrer spricht. Wenn man alleine nicht weiterkommt, kann ein Lehrer natürlich eine große Hilfe sein, als notwendig würde Ich ihn allerdings nicht bezeichnen. Dass ein Lehrer den eigenen Stil versaut ist meiner Meinung nach quatsch. Es werden einem ja nur Hilfen gegeben sein Spiel zu entwickeln, Techniken zu erlernen etc. und nicht ein besonderer Stil aufgezwängt, den man kopieren soll/muss.


"Music is the language of the heart, the sound of the soul. The more we understand it,
the deeper the listening experience becomes."

Joe Satriani


ChuckSchuldiner Offline

Scary Guy/Gal


Beiträge: 1.662

02.08.2004 00:38
#3 RE:Gitarrenlehrer/in... Antworten

Ich bin Autodidakt und bisher auch ganz gut damit gefahren. Wenn man allerdings wirklich mal Probleme hat, kann einem ein Buch aber keine Fragen beantworten, Fehler in der Technik korrigieren etc (mein Sweep picking ist z.B. total fürn Arsch und ich weiß nicht warum das nicht klappen will), also würde ich Gitarrenlehrer jetzt nicht als total überflüssig bezeichnen. Wenn man sich aber komplett auf den Lehrer verlässt, ist es sicherlich auch nicht gut.

panteraxxl Offline

Inhuman Dunkelthron Miesepeter


Beiträge: 9.749

02.08.2004 01:03
#4 RE:Gitarrenlehrer/in... Antworten

was man meistens vergessen kann: zu ner musikschule gehen und einfahc irgendeinen gitarrenlehrer nehmen.....

einen lehrer zu haben ist sehr gut... aber auch nicht gerade billig... gerade wenn man sich einen lehrer aussucht.... das können dann schon mal größere namen sein (hochschul-lehrbeauftragte oder sowas), zu denen man dann immer hinfahren muss... und die auch echt was von dir erwarten.

aber wenn man sowas tut, sucht man sich ja den lehrer auch viel gezielter aus... wenn man für metal was lernen will, wird man kaum zu nem lehrer gehen, der einen damit nicht unterstützt. es sei denn man geht da hin um einfach seinen horizont zu erweitern....

generell find ich die autodidaktischen möglichkeiten bei gitarre aber sehr gut, weil man mit spiegel und augen sämtliches geschehen verfolgen kann - man muss halt nur diszipliniert sein... und auch zeit sowie geduld aufwenden....

bei posaune... z.b. (womit ich ja hauptsächlich zu tun habe) is das ganz anders... da ist man zwangsläufig darauf angewiesen, dass sich jemand anhört, was man macht, da man es ja nicht sehen kann. man kann von außen ein bißchen was erkennen.... der kopf is ja von außen voll mit muskeln bepackt... is schon krass, was man alles so erkennen kann, allein wenn man übers ohr oder so verrückte sachen kuckt.

am schlimmsten is natürlich immer die zunge..... die kann man nun beim besten willen nicht erahnen.... da muss man wissen, was man hört... und selbst ich, der ja nun auch nicht gerade wenig gehört hat, kann dazu selten wirklcih verbindliches zu sagen... ich kann auf so fragen meist nur antworten, dass es doch die und die ursachen haben könnte... während so ein prof halt zu 95% weiß, wo das problem liegt... ich könnte ohne lehrer kaum weiterkommen. ich könnte nur mit derzeitigem wissen etwas standhafter werden.. aber wirklich die basis erweitern... das würd ich net schaffen.

aber zurück zur gitarre:
wenn man das problem hat nicht weiterzukommen, riechen ja auch mal 3-4 stunden aus.... einfach, damit es sich mal wer anschaut, was man so fabriziert... dann kommt man n viertel jahr später nochmal dahin und schaut, was sich verändert hat....


Die Qualität des Meisters lässt sich nicht an der Größe seines Publikums messen.

Hiermit unterstütze die neue Band eines von mir sehr geschätzten Drummers... die Aufnahmen sind aber noch ohne ihn. Und die Band vielleicht auch nicht die fordernste... aber es rockt - und das ist die Hauptsache! Er (der Drummer) wird bestimmt mehr Finesse in die Band bringen!

Saber Rider Offline

Godfather of Metal


Beiträge: 6.461

02.08.2004 01:36
#5 RE:Gitarrenlehrer/in... Antworten

Hm, ich hab zwar keinen Lehrer, aber ich würde mal sagen ein Lehrer taugt nur was für die grundlegenen Techniken, vielleicht noch für etwas Theorie die er einem erklärt und dann wars das. Und das auch nur für Leute die zu faul sind sich das selbst anzueignen.
Später wird ein Lehrer unnütz, wenn man das Picken und Greifen draufhat und schon aufs Shredden zugeht und sich Gedanken übers Songwriting macht. Da ist dann die eigene Kreativität gefragt. Und wer kreativ ist, der kümmert sich dann schon selbst um weitere Techniken, Effekte usw.

Würd cih jetzt mal so sagen...



Deliverance - Thrown back at me
Deliverance - laughing at me...

kirkyboy666 Offline

Stone Cold Member


Beiträge: 331

02.08.2004 13:47
#6 RE:Gitarrenlehrer/in... Antworten

also ich hab jetzt über 2jahre unterricht bekommen von nem lehrer...

hab mich nun aber abgemeldet, da es irgendwie nich voran geht... bin in ner gruppe von 3 leuten gewesen - einer über 30 und früher nie musikalische erziehung genossen und der andere is 14, spielt schon seit jahren gitarre. der "alte" braucht meisst die halbe stunde zum stimmen der gitarre und sonst ist das niveau auch nicht so hoch wie ich es mir wünschen würde...

und nachdem die ersten grundlegenden dinge gelehrt wurden gings es nich mehr weiter (seit nem halben jahr macht der lehrer ohne einen plan unterricht, d.h. wenn jmd nen song hat den er lernen wollte, dann hat man den angefangen, die stunde hat meisst nie gerreicht um den song fertig zu bekommen)
dinge die in den solo-bereich gehen wurden bis jetzt nur bruchstückhaft mal eben nebenbei angerissen... und dafür hab ich 60,-?im monat ausgegebn!!!!

naja, wie auch immer, ich bin jetzt abgemeldet...
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Feel your soul and let it travel all across this world
It's the journey not the destination as we know
Sometimes it feels like we can't breathe no more
Have to find the hope, let the spirit overcome

Soulfly ....Max rules!

Saber Rider Offline

Godfather of Metal


Beiträge: 6.461

02.08.2004 16:34
#7 RE:Gitarrenlehrer/in... Antworten

Ok, dann hab ich wohl recht gehabt.



Deliverance - Thrown back at me
Deliverance - laughing at me...

ChuckSchuldiner Offline

Scary Guy/Gal


Beiträge: 1.662

02.08.2004 17:11
#8 RE:Gitarrenlehrer/in... Antworten

Kannst du so pauschal nicht behaupten. Die Tatsache daß Gruppenunterricht mit so unterschiedlichen Fortschrittsstufen gegeben wurde ist IMO das schlimmste, was passieren kann, dann muß nämlich immer ein Kompromiß gefunden werden und die Gruppe ist so schnell wie das schwächste Mitglied, es gibt kein einheitliches Unterrichtsziel (z.b. Shred) etc. Ich würde ja eine Wette darauf eingehen, daß Einzelunterricht effektiver gewesen wäre...

panteraxxl Offline

Inhuman Dunkelthron Miesepeter


Beiträge: 9.749

02.08.2004 17:36
#9 RE:Gitarrenlehrer/in... Antworten

wie gesagt.... musikschule..... is nicht imemr scheiße... aber garantiert selten qualität.

auch gruppenunterricht is schaffbar für nen lehrer.... hab mich damit allein das ganze erste semester beschäftigt... war n super seminar und wir haben eigenltich alle erdenklichen situationen besprochen.... und konzepte ausgearbeitet und so.... man KANN.... nur sind die lehrer der alten schule und auch manche, die jez bei uns mit ausgebildet werden, einfach gruppenunterricht gegenüber generell schlecht eingestellt.. dann kann es nix werden.


Die Qualität des Meisters lässt sich nicht an der Größe seines Publikums messen.

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Burden_of_Grief Offline

Comfortably Numb


Beiträge: 7.272

02.08.2004 22:10
#10 RE:Gitarrenlehrer/in... Antworten

Also ich hab in der 1. Klasse mal Git Unterricht genommen , das hat mir nix geholfen , da wir in einer 6er Gruppe waren , also der Eine war immer besser als der Ander , also bin ich irgendwann ausgestiegen dann in der 5. habe ich einzel Unttericht genommen, da war ich aber grotten schlecht , und bin nicht nachgekommen , mir hat das Git spieln damals nie spaß gemacht , und jetzt bringe ich es mir selber bei und ich komm viel weiter und es macht wesentlich mehr spaß !


WHOEVER FIGHTS MONSTERS
SHOULD SEE TO IT THAT
IN THE PROCESS HE DOES NOT
BECOME A MONSTER
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THE ABYSS , THE ABYSS ALSO LOOKS
INTO YOU

-fredrich wilhelm nietzsche


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Kirk1986 Offline

Helpless Member


Beiträge: 145

02.08.2004 23:37
#11 RE:Gitarrenlehrer/in... Antworten

Ich möchte ja jetzt auch anfangen, Gitarre zu lernen, hab aber kaum Geld fürn Lehrer. Wo kann man sich guten Stoff zum selberlernen besorgen? Würd nämlich gern jetzt mal anangen mit Gitarre!
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Vai Offline

Heavy Metallifux

Beiträge: 1.022

02.08.2004 23:40
#12 RE:Gitarrenlehrer/in... Antworten

also ich hatte Glück mit meinem!
hat sich so'ne Art Freundschaft gebildet und die Zeit war echt gut! vor allem in der Schulzeit, wenn's mal nicht so toll lief, war die Gitarrenstunde immer ein fester Punkt zum darauf freuen!
und das wichtigste: ich hatte nie das Gefühl in unfähigen Händen zu sein!
ich gab' ihm ein Thema (z.B. ein Song oder Stil) und er hat mir etwas dazu beigebracht!
die Zeit hat sich gelohnt (auch vom Menschlichen-Faktor; war übrigens ein Met.Fan; hat mal sogar mal als Studiogitarrist bei Möterhead gearbeitet)

Joltman Offline

Scary Guy/Gal


Beiträge: 1.737

03.08.2004 00:47
#13 RE:Gitarrenlehrer/in... Antworten

Ich habe jetzt seit knapp über einem Jahr Bassunterricht bei nem Privatlehrer und inzwischen ist es schon so ne Art Freundschaft geworden. Davor hatte ich ein Jahr lang ohne Unterricht gelernt und kam auch gut voran. Doch als ich dann das erste Mal beim Unterricht war und es sich etwas entwickelt hatte, habe ich gemerkt, wie viel man wirklich lernen kann. In diesem einen Jahr habe ich jetzt soviel gelernt, was ich nie für möglich gehalten hatte, dass ich das alles überhaupt noch in den nächsten 4-5 Jahren hin bekomme.
Zudem habe ich gelernt, richtig zu lernen, was mir in der Schule leider bis heute noch nicht richtig beigebracht wurde. Das ganze Bassspiel ist exakter geworden. Die Technik war von Anfang an ok, aber wie man dann richtig schnell, elegant und präzise wird, dass kann ich mir eher schwer vorstellen, ohne in irgendeiner Weise eine Lehrer gehabt zu haben. Mag sein, dass ich mcih täusche, bezweifle es aber. ;)

Gruppenunterricht: Hab's noch nie gehabt, stell' es mir aber schwierif und nicht so effektiv vro. Dann leiber mehr Geld pro Stunde und dafür in nem kürzeren Zeitraum.

Alles in allem, wie schon erwähnt: Unterricht kann sehr gut sein, muss aber nicht (bei falschem Lehrer), aber auf jeden Fall sinnvoll.
Joltman
"When a man lies he murders
Some part of the world
These are the pale deaths which
Men miscall their lives
All this I cannot bear
To witness any longer
Cannot the kingdom of salvation
Take me home"

To Live is To Die

...And Justice For All
Joltman@metallicafan.de

panteraxxl Offline

Inhuman Dunkelthron Miesepeter


Beiträge: 9.749

03.08.2004 02:14
#14 RE:Gitarrenlehrer/in... Antworten

es gibt allein aus der "Rock Guitar"-Serie gute einsteiger-Literatur.....
ich hatte damals so ne verstaubte umsteiger-schule.... die aber im grunde bei null anfing.... die war echt klasse... kann aber leider keinen verlag oder titel mehr sagen... aber war ultra geil.... nciht zu viel für den anfang und die ersten schritte gingen nciht zu schnell.... recht früh kamen dann schon stimmungsmacher wie smoke on the water und all along the watchtower... naja und so setzte es sich fort... alles eher im rocksektor... aber damit sollte man auch anfangen, bevor man anfängt, an meist schwereren metal-riffs zu tüfteln.
stinknormaler rotz-rock is die beste medizin für den start.


Die Qualität des Meisters lässt sich nicht an der Größe seines Publikums messen.

Hiermit unterstütze die neue Band eines von mir sehr geschätzten Drummers... die Aufnahmen sind aber noch ohne ihn. Und die Band vielleicht auch nicht die fordernste... aber es rockt - und das ist die Hauptsache! Er (der Drummer) wird bestimmt mehr Finesse in die Band bringen!

Kirklee Offline

Phantom Member


Beiträge: 300

03.08.2004 17:33
#15 RE:Gitarrenlehrer/in... Antworten

Stimmt, solche "Literarischen Lehrkräfte" helfen einen für den Anfang schon ein ganzes Stück weiter.
Aber ich finde ein wirklich guter Gitarrenlehrer, kann eigentlich durch nichts ersetzt werden.

Auch wenn man zum Beispiel nur eine Stunde nimmt, merkt man oft schon das es was bringt.



http://www.musikrollenspiel.de?ref=Kirklee

IT`S SO STRANGE AND COMPLETELY NEEDLESS THAT SO MANY PEOPLE BECOME CAUGHT UP WITH THE WHOLE IDEA OF SELLING IMAGE RATHER THAN ACCEPTING PEOPLE FOR WHO AND WHAT THEY REALLY ARE

KIRK HAMMETT

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