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metOLLIca Offline

Heavy Metallifux

Beiträge: 1.489

17.06.2005 20:33
#31 RE:Münti kündigt vorgezogene Bundestagswahlen für Herbst 05 an Antworten

Wenn es keine Partei gibt die dir zu 100% passt und du aber schon absehen kannst wer die Wahl gewinnt, dann wählst du so dass deine Stimme dazu beiträgt, dass sich das Parlament so zusammensetzt dass deine Sicht wenigstens ein wenig vertreten wird. Und dementsprechend wähle ich ;)
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metOLLIca - formerly known as "the creeping death"

kuschel8 Offline

5th Horseman


Beiträge: 2.094

17.06.2005 20:46
#32 RE:Münti kündigt vorgezogene Bundestagswahlen für Herbst 05 an Antworten

Aber das ist doch dann gar nicht vertretten ...
Deine Ansicht ist (wenn ich das richtig verstanden habe) einen MIttelweg beim Sozialabbau zu finden
Die der WASG ist es die sozialen Systeme so zu lassen wie sie Heute sind (bzw die letzten 7 Jahre ungeschehen machen) und damit den Kolaps der sozialen Systeme zu verursachen ...

Oder du meinst das so, das du die CDU nicht an der Macht haben willst du deswegen die WASG wählst, damit die WASG quasi die FDP aus dem Parlament verdrängt, damit es so gut wie unmöglichist für die CDU eine Regierung zu bilden ... hm
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metOLLIca Offline

Heavy Metallifux

Beiträge: 1.489

17.06.2005 21:31
#33 RE:Münti kündigt vorgezogene Bundestagswahlen für Herbst 05 an Antworten

Zunächst mal wird die FDP nicht aus dem Parlament verdrängt. Ich sehe sie eher noch stärker als im Moment, da ich denke, dass einige (nach jetzigen Umfragen) CDU-Wähler noch zur FDP umschwenken werden.
Ich wähle wie gesagt so, dass mir dann eher die gesamte Zusammensetzung des Parlaments gefällt und nicht so, dass eine Partei mit deren Programm ich mich zu 100% identifizieren kann regiert, denn so eine Partei gibt es ja nicht.
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metOLLIca - formerly known as "the creeping death"

King_Nothing Offline

Lateral Fault Line


Beiträge: 8.088

22.06.2005 21:54
#34 RE:Münti kündigt vorgezogene Bundestagswahlen für Herbst 05 an Antworten

In Antwort auf:
Deren "Konzept" besteht darin, zunächst den sozialen Standard zu sichern und davon ausgehend Arbeitsplätze zu schaffen, während es die Konservativen Parteien eher andersrum sehen.
Andersrum? Eigentlich ist diese These nur dann richtig, wenn man sie andersrum betrachtet. Wie schafft man denn bitte durch altertümliche Sozialstandards, auf Basis der Umverteilung, mehr Arbeitsplätze? Die Lohnkosten können so langsam aber sicher Gipfelstürmern auf dem Mount Everest "guten Tag" sagen. Heißt nichts anderes als: Ich verkaufe meine Arbeitskraft, verlange aber so viel Geld, durch die sogenannten Lohnnebenkosten, dass mich keiner mehr will, oder keiner in der Lage ist mich weiter zu bezahlen. Wie können andere Länder vernünftig leben, aber trotzdem gleichzeitig den Faktor Arbeit vergünstigen? Indem sie sich von diesen Wahnsinnssozialleistungen ein Stück weit (bemerke: nicht ganz!!) befreien. Doch wie soll es möglich sein mit weniger Sozialstaat zu leben? Indem man es so macht, wie viele andere Länder. Und ich spreche hier nicht von amerikanischen Verhältnissen. Ich möchte dieses Thema mal anhand einer Analogie deutlicher machen. Platz bei euch in der Wohnung ein Wasserrohr und verwüstet die Wohnung - wer zahlt den Schaden? Der Sozialstaat? Der Vermieter? Nein... sondern die Hausratversicherung (falls man eine hat), die man sich auf dem freien Markt ausgesucht hat. Fragt doch mal einen deutschen Passanten, wie es ihm gefallen würde, wenn seine Sozialleistungen dafür benutzt werden, den Wasserrohrbruchschaden eines anderen Bürgers zu bezahlen. Der würde euch den Vogel zeigen. Nun stellt ihm mal die Frage, ob er es gut finden würde, wenn ein älterer Bürger gegen Ende 50 beschließen würde in den Ruhestand zu gehen, auch wenn er noch arbeiten könnte. gut, für den Frühruhestand bekommt eben dieser Renter weniger Geld... ich würde es aber trotzdem nicht gut finden, wenn sich jemand nicht an das gemeinschaftlich festgelegte Renteneintrittsalter hält. WENN denn jemand früher in Rente gehen will, dann soll er die Kosten selber tragen. Und hier greift die Privatrente. Sie wird immer mehr die gesetzliche Rente ersetzen... das ist Fakt! Das hat die Regierung quasi unbemerkt beschlossen, und die Leistungen der gesetzlichen Rente werden bereits jetzt von Jahr zu Jahr effektiv geringer. Und das, obwohl es keine offizielle Rentenkürzung geben wird. Aber jedes Jahr wird von nun an die Rente stärker besteuert. Und das ist auch gut so! Wer hält es denn bitte für gerecht, wenn in 20 Jahren ein Arbeitnehmer einen Rentner versorgen muss? Und nun, liebes Linksbündnis, ich hoffe ihr lest das hier, stelle ich euch folgenden Frage: Wie kann es sein, dass der heutige Sozialstaat sooooo gerecht ist, aber bereits jetzt die Arbeit so teuer macht, dass sich Firmen ihre Arbeiter nicht mehr leisten können?? Sie werden vielleicht antworten, dass sich Firmen wie die Deutsche Bank aufgrund ihres Jahresergebnisses ihre Angestellten sehr wohl leisten können, sie aber aufgrund von Gewinnmaximierung 'rausschmeißen. Klar, stimmt.... aber was können wir ändern? Machen wir es besser, indem wir bei dem jetzigen System bleiben? Nein... es wird weiter gehen. Selbst bei einer perfekten politischen Lösung wird auch das passieren. Leider aber, ist der Fokus der Medien beschränkt. Es wird nur von Deutsche Bank und Opel geredet.... Unternehmen die man kennt. Doch sind die großen, reichen Unternehmen wirklich die Einzigen, die in Deutschland Arbeit geben? Nein. Der größte Teil ist der Mittelstand. Was ist der Mittelstand? Das sind all die Klempnereien "Meyer und Sohn", die Werbefirmen "innovaCtive", oder die Kfz-Mechanikermeister Karl-Heinz Horst, und wie sie alle heißen....... fast niemand kennt sie, doch zusammen sind sie Deutschlands größte Arbeitgeber... und die entlassen niemals gerne Leute. Sie entlassen nur dann, wenn sie es müssen. Und die müssen, weil die Auftragslage schlecht ist, und die Lohnkosten zu hoch sind.

Wie lösen wir das Dilemma? Wir müssen am Sozialfeind Nr. 1 arbeiten: dem Sozialstaat. Er kostet uns Arbeitsplätze, und verbrät unnötig Geld. Wer Geld ANLEGT, statt es sofort zu VERTEILEN, der hat am Ende mehr Geld. Wenn jeder in Deutschland seine Beiträge zur Rentenversicherung anlegen würde, der hat im Alter WESENTLICH mehr Geld, als wenn all das aus der Rentenkasse kommen würde. Nun kann man das nicht machen, denn wovon sollten die jetzigen Renter leben? Eben drum wurde das System ab diesem Jahr, auf einen schrittweisen Ausstieg aus der Umlagefinanzierung der Renten, umgestellt. Danke, Rot-Grün... das war eines der wenigen echt sinnvollen Projekte, die ihr entworfen habt! Doch es muss weiter gehen. Wieso sollte man sich nicht je nach Wunsch und Risiko krankenversichern? Angenommen meine Kasse zahlt all ihren Mitgliedern Akkupunkturbehandlungen, ich jedoch meine, dass ich das nicht brauche... also streiche ich das, und habe einen geringeren Beitrag. Klar, ganz so weit mit einer individuellen Anpassung darf man es nicht treiben. Was ist z.B. wenn ich Krebs bekommen würde, mich die Absicherung dieses Risikos verständlicherweise verdammt viel Geld kostet? Ich bin nicht für Marktradikalismus... die FDP übrigens auch nicht. Was wir aber brauchen ist die echte soziale Marktwirtschaft. Viele politische Köpfe vergaßen in der Vergangenheit aber dieses Wörtchen "Markt" in diesem Begriff.
Was brauchen wir noch? Friedrich Merz und seinen Bierdeckel! Ein einfaches Steuersystem, das jeder begreift. Weg mit Subventionen und Vergünstigungen... her mit niedrigen Steuern, um das auszugleichen. Doch was bringt das, werden sich bestimmt viele fragen. Zum einen Entlastung für denjenigen, der wenig verdient, weil er erstmals gerecht behandelt wird. Es ist doch so, dass nur diejenigen, die viel verdienen, sich fast, wie es populistisch immer gesagt wird, "arm rechnen", was mit diesem jenen Steuerrecht durchaus möglich ist. Wisst ihr eigentlich dass die Hälfte (!!!) der auf der Welt erschienenen Steuerliteratur auf Deutsch verfasst worden ist? Nicht? Dann wisst ihr es jetzt, und könnt mir hoffentlich folgen. Mit einem einfachen Steuersystem können Unternehmen auch vernünftig besteuert werden, die sich auch gerne um mehrere Millionen drücken, weil es da öööörgendwo einen Passus im Steuerrecht gibt, der ihnen Geld einspart.

Ich beschreibe jetzt alles so, als sei alles einfach, und wir würden sofort glücklich werden. Werden wir abern icht. Es wird ein harter und steiniger Weg werden, viele werden auch erstmal von den Reformen benachteiligt werden. Die Beispiele von Großbritannien und Neuseeland zeigen aber, dass Einschnitte und harte Reformen Früchte tragen werden. Großbritannien steht heute mit einer bombastisch guten Arbeitlosenquote im Vergleich zu Deutschland da, einem besseren Haushalt, und, und, und.... warum? Weil Margret Thatcher damals zur Sense gegriffen hat... Tony Blair profitiert heute davon. Selbst der Irakkrieg konnte ihm nicht die Wiederwahl verhindern, weil es dem Land gut geht, und es deswegen keinen Grund gibt die Regierung zu verjagen.
Es muss Veränderungen geben, und die fangen beim Bismarckschen Sozialsystem an, das heute einfach nicht mehr für die deutsche Gesellschaft geeignet ist. Veraltetes muss überholt und erneuert werden. Oder fahren heute noch Eisenbahnen von 1890 im Liniendienst der Deutschen Bahn? Eben.........


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King_Nothing Offline

Lateral Fault Line


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11.07.2005 10:50
#35 RE:Münti kündigt vorgezogene Bundestagswahlen für Herbst 05 an Antworten

Also so langsam bekomme ich starke Zweifel am Willen der Union, etwas im Land zu verändern. Da kochen für meinen Geschmack viel zu viele Köche am Brei herum. Es sind jedoch nicht die Details, die die Union jetzt doch nicht durchsetzen will, was mich arg zweifeln lässt. Es ist die Tatsache, dass die Union STÄNDIG mit etwas neuem daher kommt, so als ob es scheint, man habe keinen Plan. Das ist auch das verräterische an der Union. Es zeigt nämlich den Grad der Oppositionsarbeit. Die wurden von Schröder richtig überrascht, und mussten sich erstmal ein Programm zusammen zimmern. Die FDP war da schneller, weil sie schon die ganze Zeit an ihrem Programm gearbeitet hat, weil sie nicht wie die Union auf stumpfe Blockade und eine Obstruktionspolitik konzentriert hat.

Es sieht für mich wieder nach einer Zeit der "Reförmchen" aus. Die Union hat einfach nicht die Eier in der Hose, um es mal drastisch zu sagen. Sie schiebt Steuervergünstigungen und Steuerverteuerungen hin und her, und DAS ist der Fehler. Gegenfinanzierungsmodelle hat es in der Vergangenheit schon viele gegeben, und nichts hat es gebracht. An gewissen Stellen muss der Staat auch mal investieren, und eine Nettoentlastung für den Bürger erzielen. Was bitte bringt denn eine Steuerreform, die dem Bürger mehr Geld bringt, ihm es aber gleichzeitig wieder mit einer höheren Mehrwertsteuer aus der Tasche zieht? NICHTS! Für mich könnte das Motto der Union sein "Wir machen jetzt auch mal ein bisschen Politik"... man möge mich vom Gegenteil überzeugen. Meine anfängliche Euphorie, dass die Union es ernst meint, mit einer Veränderung in Deutschland, ist fast ganz verflogen. Ich glaube z.B. nicht daran, dass die Union es angehen wird, die Bürokratie in Deutschland abzubauen, verbohrte Richtlinien abzuschaffen, denn das ist einer der größten Feinde Deutschlands. Da wird zum Beispiel ein Subunternehmer mit seinem moblien Kaffeeverkaufsstand daran gehindert, seinen Kaffee zu verkaufen, weil er keine Genehmigung für seinen Verkaufsstand bekommt... den bekommen nämlich nur Würstchen- oder Pommeswagen, weil diese Stände in den Richtlinien erwähnt werden. Kaffeewagen bekommen keine Genehmigung, weil sie in den Richtlinien keine Erwähnung finden. Und was hier im Kleinen beginnt, findet im Großen seine Fortsetzung. Und das wird die Union nicht packen... zumindet nicht auf Bundesebene, denn dort reden zu viele Leute mit. In den Landesregierungen ist das anders, aber in der Bundes-CDU gibt es drölfzig verschiedene Flügel, die alles kurz und klein reden. Ich glaube mal, dass eine Bürokratiereform daran scheitert, dass sich wieder mal irgend so ein Flügel, vielleicht ja der CDU-Beamten-Flügel, meldet und sich querstellt.

Ich hoffe mal, die FDP kommt noch auf wesentlich mehr als diese 7% bei denen sie fast schon ein ganzes Jahr stehen, weil sonst wird es nichts, mit dem "Feuer unterm Arsch der Union machen".......


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panteraxxl Offline

Inhuman Dunkelthron Miesepeter


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11.07.2005 11:01
#36 RE:Münti kündigt vorgezogene Bundestagswahlen für Herbst 05 an Antworten

die bei dir verflogene euphorie konnte ich irgendwie noch nie nachempfinden...
wobei ich durchaus die hoffnung hatte, dass da wenigstens was hinterstecken würde, wenn schon die SPD net weiter regieren wird....

aber momentan wirds ja immer besser für den kanzler.
firmen kommen zurück nach Deutschland (mehrere), andere bleiben (auch mehrere... u.a. sogar AMD!), die leeren phrasen der union werden mehr und mehr entlarvt...
und nicht zuletzt weicht frau merkel vermehrt pressefragen aus... und schröder? der sagt zwar auch net all zu viel... wird aber locker und entspannt - souverän! kann natürlich n spiel schröders sein... aber solange es die union nicht besser macht, bin ich doch mal klar dafür, den aktuellen kurs zu halten.... so langsam beginnt er ja zu fruchten.
btw: hätte uns die union in den letzten jahren regiert, wären wir jetzt auch um einiges mehr der terror-gefahr ausgesetzt....


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King_Nothing Offline

Lateral Fault Line


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11.07.2005 11:35
#37 RE:Münti kündigt vorgezogene Bundestagswahlen für Herbst 05 an Antworten

Nun, leider wäre es noch schlimmer, wenn die SPD doch noch die Wahlen gewinnen würde. Die würden doch durch den Bundesrat weiterhin nichts durchbekommen. Die Union macht es... nur wie macht sie es? Leere Phrasen würde ich der Union nicht vorwerfen, das ist zu hart... sie ändern nur immer ihre Meinung und wissen nicht was sie wollen... und wenn sie was wollen, dann ist das der kleinste gemeinsame Nenner. So jedenfalls sieht es aus.

Zum Thema Terrorgefahr: Das ist nicht das Hauptargument. Nicht die Terrorgefahr ist das Argument gegen eine Unionsregierung seit 2002, sondern der Irakkrieg mit deutscher Beteiligung. I give a shit about al-Qaida. Die Kerle machen mir keine Angst. Was sie tun, ist einen verschwindend geringen, winzigen Winzananteil der Bevölkerung wirklich tödlich zu treffen... und UM SO MEHR in Angst und Schrecken zu versetzen. Der Knalleffekt ist um ein Vielfaches größer als der Schaden. Natürlich ist es schockierend, natürlich ist es grausam, natürlich wünsche ich mir, es gäbe diese menschenverachtenden Attacken nicht... aber sie machen mir keine Angst. Ich lasse mich nicht von al-Qaidas Show beeindrucken, denn die Wahrscheinlichkeit dass sie mich trifft, ist absurd klein. Da werde ich zigmal wahrscheinlicher an etwas anderem streben.
Ein wenig Rationalität ist durchaus angebracht, wenn man sich mit dem Terror beschäftigt. Es ist wie ein platzender Luftballon... großer Knall, heiße Luft. Ihr macht mir keine Angst!


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metOLLIca Offline

Heavy Metallifux

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11.07.2005 11:54
#38 RE:Münti kündigt vorgezogene Bundestagswahlen für Herbst 05 an Antworten

Die CDU macht im Moment ganz einfach nen riesen Fehler. Sie hat jahrelang und vor allem nach der NRW-Wahl den Mund unendlich voll genommen, ohne überhaupt ein Konzept zu haben. Und das ist es, was mir Angst macht. Sie werden die Wahl wohl gewinnen bzw. stärkste Fraktion werden. Aber dann? Dann stehen sie genauso planlos da wie jetzt.
Ich denke, es wird sich bei einer neuen Regierung wenig ändern. Und wenn sich was ändert, dann vielleicht weil neue Hoffnung im Land aufkeimt. Die wäre allerdings weniger mit Inhalten verbunden.

Was mich übrigens ganz massiv stört sind die Studiengebühren. Sie brechen diesem Land auf Dauer das Genick. Deutschland hat schon immer von seinen klugen Köpfen profitiert und gelebt. Von diesen wird es in Zukunft weitaus weniger geben. Leider wird man die Auswirkungen erst in 10 oder mehr Jahren spüren.
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panteraxxl Offline

Inhuman Dunkelthron Miesepeter


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11.07.2005 12:06
#39 RE:Münti kündigt vorgezogene Bundestagswahlen für Herbst 05 an Antworten

In Antwort auf:
Nicht die Terrorgefahr ist das Argument gegen eine Unionsregierung seit 2002, sondern der Irakkrieg mit deutscher Beteiligung

ÄÄÄÄÄÄHM - GENAU darauf wollt ich doch hinaus.... der irakkrieg mit deutscher beteilung hätte nämlich die terrorgefahr im schlepptau!

und der irakkrieg wäre sicher nicht der einzige grund gewesen... die union hat da einfach ein paar hirnrissig falsche einstellungen im döds...


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King_Nothing Offline

Lateral Fault Line


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11.07.2005 12:13
#40 RE:Münti kündigt vorgezogene Bundestagswahlen für Herbst 05 an Antworten

Das Thema Studiengebühren wird viel zu sehr überschätzt. Bildung kostet nun mal etwas. Einen Grundstock bekommt man relativ umsonst durch die allgemeine Schulpflicht...
Man muss den Rest, nämlich die Spitzenbildung, als Dienstleistung sehen. Du profitierst davon... und der Staat muss für dich knechten? Ja und Nein. Einerseits tut er es, weil er natürlich ein Interesse daran hat, gute Kräfte hervorzubringen. Andererseits sagt er dir auch, dass du verdammt nochmal auch auf eigenen Füßen stehen musst, dass man dir dein Steak nicht andauernd vorschneiden kann, sondern dass du auch mal selber das Messer in die Hand nehmen solltest. Außerdem ist diese Sache der Studiengebühren eine sinnvolle Sache aus der Sicht eines Studenten. Will ich gute Lernbedingungen vorfinden? Oder will ich, dass meine Hochschule zusammenfällt, weil der Staat dafür nicht zahlen kann, und es irgendwann auch nicht mehr will?

Ich finde es schade, wie die manche von Deutschlands Elite nicht so weit blicken wollen... sie können es doch eigentlich. So sind die viele Studenten, die gegen die Gebühren auf die Straße gehen, nicht viel anders, als der kleine Bürger der die stumpfen NPD-PDS-Parolen "Weg mit Hartz IV" nachbrüllt. Warum muss eine gewisse Gruppe immer losheulen, wenn es um ihre eigenen Vorteile geht? Aber andererseits immer fordern, dass doch gefälligst Reformen in Deutschland zu erfolgen haben. Ich bin bereit Studiengebühren zu zahlen... und meine Eltern sind alles andere als reich, haben sogar so wenig, dass sie mich gar nicht unterstützen können. Dann muss man eben die Ärmel hochkrempeln. Die Zeit, die man protestiert und Proteste organisiert, kann man auch besser nutzen... kellnern wäre da eine von vielen Möglichkeiten, oder vor dem Studium Geld zu sparen, wie man es in anderen Ländern auch macht. Es meckert doch auch niemand, dass man selber den Führerschein bezahlen muss, obwohl der Staat ein Interesse an mobilen Bürgern hat...

EDIT: Ähm, nein! Ich bitte das differenziert zu betrachten, pantera... Der Irakkrieg erfolgte gegen internationales Recht, ist also unrechtmäßig. DESWEGEN, und einzig und alleine deswegen wollte ich nicht, dass Deutschland mitzieht... nicht, weil uns sonst Terror droht. Das istnämlich die falsche Einstellung. Etwas nicht zu tun, weil sonst der Terror kommt. Wir wissen doch, dass die Terroristen falsch liegen in ihren Ansichten und Aktionen, also warum lassen wir uns von ihnen einschüchtern. Essen wir etwa kein Schwarzbrot mehr, wenn Terroristen drohen uns zu attackieren, wenn wir weiterhin Schwarzbrot essen? Nein.... eben....


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panteraxxl Offline

Inhuman Dunkelthron Miesepeter


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11.07.2005 12:33
#41 RE:Münti kündigt vorgezogene Bundestagswahlen für Herbst 05 an Antworten

In Antwort auf:
Bildung kostet nun mal etwas.

ja und nein!
bildung kostet in der zeit etwas, wo man gebildet werden muss.... aber unterm strich bringt es was! was nicht mehr klappt, ist der staatliche kreislauf.

wenn man jez aber sagt: "Bildung kostet nun mal etwas" - dann sollte man die ausbildungsform eines studiums vielleicht mal generell überdenken.
in den meisten ausbildungsberufen lernt man, während man für ein unternehmen arbeitet. das bezahlt einen sogar dafür. das gegenteil von bezahlt-werden ist bezahlen.... dazu würde aber auch gehören: nichts tun! keine arbeit! kein nutzen... abgammeln! und mit langzeitstudenten und zweckimmatrikulierten wird ja auch entsprechend umgegangen... DIE müssen zahlen. zurecht!

eine gerelle studiengebühr macht vielleicht sinn, wenn es 1. wirklich nur die leute betrifft, deren familie es sich auch leisten kann (/können muss) und 2. die hochschule das geld direkt bekommt und es auch als gewinn vermerken kann.
und da ist mal wieder das arschige der union zu spüren - von wegen ehrlichkeit: das geld fließt direkt in die kassen der jeweiligen hochschule. ABER: das, was die hochschule vom staat bekommt, wird um diesen wert gekürzt....

zudem gibts ja noch die überlegungen, die finanzen unabhängig von unterrichtsgruppenstärken aufzuteilen... also nur zu schauen, wie viele immatrikuliert sind und danach das geld aufzuteilen....
das ist sowas von dümmlich!
natürlich fragt papa staat auch mal vorischtig nach, warum klavierschüler an einer musikhochschule einzelunterricht bekommen...
aber mit sowas muss irgendwann auch mal schluss sein. ich weiß net, wie es in anderen - vor allem künstlerischen bereichen - ist... aber in der musikpädagogik ist man schon meilenweit auf den staat zugekommen, indem man immer mehr gruppenunterricht pusht. zumal er mit verschiedenen umständen zusammenhängend ja auch sinnvoll ist. aber an einer musikhochschule ist sowas außer bei "normalen" vorlesungen und vielliecht noch so sachen wie dirigieren im grundstadium überhaupt nicht denkbar. praktische fächer - instrumentale also - brauchen diese individuelle betreuung. und wenn die gelder wirklich mal so hirnrissig verteilt werden sollten, dann können wir den laden dicht machen.

nun kann man auch sagen, dass künstlerische diplome doch total überflüssig für die wirtschaft sind.
so unvorbereitet würde mir auf so eien aussage auch kein guter konter einfallen... aber lassen wir mal allein schon im raume stehen, dass man künstler durchaus als aushängeschild benutzt.. bzw musik-/instrumental-pädagogen in jeder region deutschlands benötigt werden, weil eltern ihre kinder die chance geben möchten, musik zu machen.

zurück zu den studiengebühren an sich:
wenn sogar bedingungslos jeder zahlen muss... na? was passiert dann? haben wir in detushcland nicht sowas wie ne hohe privatverschuldung? wird die dann nicht irgendwie noch höher? hm?
im klartext: ein paar klitzekleine schulden werden vom staat auf die privatleute geschoben. das sieht für den staat kurzfristig erstmal besser aus. langfristig hat das aber seinen preis: die schicht der studenten mit weniger betuchten eltern (nicht gerade klein... is ja nicht nur die schicht, die derzeit studiert.. sondern auch die, die jährlich nachrückt!) verschuldet sich, bevor das leben richtig losgeht... die kaufkraft sinkt...
auch nicht zu vergessen: deutschland verwaltet gern. und wenn man sich n dorf mit 500 people und n paar kühen bauen würde... da gäbs net viel zu verwalten.. aber die deutschen würden sich ein rathaus bauen, in dem die halbe stadt arbeitet... um sich selbst und die andere hälfte der stadt zu verwalten.
will sagen: ämter und hochschulbüros finden immer dinge, die irgendwie etwas kosten könnten... und sobald geld nur hin- und her-geschoben wird, wird davon keiner etwas haben! da kostet nur die schieberei was.... kein weg, keine arbeit ohne kraftaufwand, kosten.


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panteraxxl Offline

Inhuman Dunkelthron Miesepeter


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11.07.2005 12:36
#42 RE:Münti kündigt vorgezogene Bundestagswahlen für Herbst 05 an Antworten

In Antwort auf:
Der Irakkrieg erfolgte gegen internationales Recht, ist also unrechtmäßig. DESWEGEN, und einzig und alleine deswegen wollte ich nicht, dass Deutschland mitzieht... nicht, weil uns sonst Terror droht.

ich hab ja nicht davon gesprochen was deine meinung sein könnte.. oder meine.. oder die eines noch anderen..
aber es hängt nunmal zusammen.
ich war auch unabhängig davon dagegen... aber wenn wir teilgenommen hätten, wäre die geschichte mit der terrorgefahr ein größeres thema für uns. und daran, dass die union solch entscheidung fällen würde, habe ich für mich gelesen, dass es nicht das einzige mal wäre und die irakkrieg-teilnahme möglicher weise nichtmal der einzige grund wäre, deutschland als terrorgefährdet zu betrachten.

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metOLLIca Offline

Heavy Metallifux

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11.07.2005 12:41
#43 RE:Münti kündigt vorgezogene Bundestagswahlen für Herbst 05 an Antworten

Man muss das mit den Studienbegühren integral und nicht über den Vor- oder Nachteil der Einzelnen betrachten.
Ich gebe Dir mal ein Beispiel der Uni Stuttgart, die nachgewiesenermaßen zu den Top-Unis was Ingenieurwissenschaften angeht gehört.
Letztes Jahr haben dort über 1000 Leute angefangen im Bereich Maschinenbau zu studieren. Dabei ist es der Uni aus platz - und personaltechnischen Gründen nicht möglich, Übungen und Vorlesungen für jeden zu halten. Das können sie sich aber bei Einführung der Studiengebühren nicht mehr leisten, denn dann hat nunmal jeder einen Anspruch, bei einer Vorlesung einen Platz zu bekommen oder betreute Matheübungen zu besuchen. Nur: dies lässt sich durch die Studiengebühren niemals finanzieren. Man kann weder den weit höheren Personalaufwand noch die räumlichen Möglichkeiten schaffen.
Nächster Punkt: ich arbeit im Moment an meiner Studienarbeit, die für die Industrie sehr sehr dienlich ist und an der dieses Institut eine ganze ganze Menge Geld verdienen wird. Bekomm ich die jetzt dann bezahlt? Von mir aus gerne, denn dann hätte ich das zig-fache meiner bisherigen Studiengebühren wieder drin. Oder meine Diplomarbeit, in der ich ursprünglich für einen großen deutschen Chemiekonzern ein Verfahren untersuchen und u.U. entwickeln sollte, mit dem sie aus einem bisherigen Abfallprodukt in Zukunft Millionen machen könnten. Das Geld, das dieses Unternehmen zahlen würde, ginge - genau, an die Uni.
Zuletzt noch eines: ich hätte, unter den Umständen der Studiengebühren, niemals anfangen können zu studieren. Niemand kann es sich leisten, mit 10 000 Euro Schulden durch Bafög und zusätzlicher Belastung der Studiengebühren ins Leben zu starten - vor allem wenn man die unsichere wirtschaftliche Lage im Moment bedenkt.

Als Alternative zu den Studiengebühren fände ich eine bessere Quotenregelung geeignet. Warum sollten in Tübingen 500 Phlosophie-Studenten anfangen, wenn man von denen später maximal 25 braucht? Warum soll jemand, der durch sein Studium nicht nur seinen eigenen Geldbeutel sondern (und das ist das wichtigste Argument, das aber niemand sehen will) vor allem die deutsche Wirtschaft am Leben erhält plötzlich dafür bezahlen?
Meiner Ansicht nach sollte man einfach weit mehr Einstellungsverfahren machen und/oder den NC in den jeweiligen Studiengängen einfach der jeweiligen Arbeitsmarktlage anpassen. Dann hätte man 30% Studenten weniger - und die die studieren, helfen später dem Land
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panteraxxl Offline

Inhuman Dunkelthron Miesepeter


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11.07.2005 12:55
#44 RE:Münti kündigt vorgezogene Bundestagswahlen für Herbst 05 an Antworten

In Antwort auf:
Das können sie sich aber bei Einführung der Studiengebühren nicht mehr leisten, denn dann hat nunmal jeder einen Anspruch, bei einer Vorlesung einen Platz zu bekommen oder betreute Matheübungen zu besuchen.

wo steht das denn?
meines wissens wird sich nichts verändern!
vielleicht wollten net mehr so viele studieren... aber ansonsten? auf jeden fall hat man durch die studiengebühren keinerlei anspruch darauf, in dieses oder jenes seminar zu kommen. es gibt nur die verpflichtung für die hochschule, dir den nach der studienordnugn vorgeschriebenen unterricht zu gewähren. wenn das nicht schaffbar ist, is die hochschule zwar "schuld", aber genauso machtlos... das is derzeit auch nicht anders als wenn studiengebühren gezahlt werden würden.
es ist wirklich total einfach: die hochschule hat 0 Cent mehr... der staat hat 1000 €/student mehr.... studenten haben 1000 € weniger.... (pro jahr jetzt)
und das ist zwar u.a. die sicht aufs einzelschicksal.. ist aber kein beschränkter blick darauf...


@Diplomarbeit und Co.

In Antwort auf:
Das Geld, das dieses Unternehmen zahlen würde, ginge - genau, an die Uni.

da sei dir mal nicht zu sicher, dass die in ihrer keine ahnugn was für eine erklärung (heißt das da acuh steuererklärung? wahrscheinlich nicht) diese einnahme nicht erwähnen müssen und ihnen zumindest anteilig davon zuschüsse abgezogen werden....


das mit der quotenregelung is ne wunderbare sache...
bringt aber auch probleme mit sich:
arbeitslosigkeit bei schulabsolventen. oft ist es ja auch so, dass man erstmal anfängt zu studieren, um net arbeitslos zu sein.... dann orientiert man sich erst richtig udn belibt, wobei man ist, oder wechselt.. oder was auch immer. sicher keiner lehrbuch-weg... aber wenn man quotenregelungen erschaffen würde, muss man dafür ne lösung parat haben. und die union fängt solch gedanken immer nur an, ohne sie zuende zu denken.


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metOLLIca Offline

Heavy Metallifux

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11.07.2005 13:06
#45 RE:Münti kündigt vorgezogene Bundestagswahlen für Herbst 05 an Antworten

Doch, ich bin mir sicher wie das mit der Steuer läuft. Am Ende eines Jahres muss jedes Institut ne Bilanz vorlegen, die uns übrigens auch immer präsentiert wird. Wenn man die Zahlen sieht, wirds einem teilweise ganz anders.

Was den "Anspruch" auf Betreuung etc. angeht: den müssen die Unis dann zwangsweise erfüllen, um ihr Image nicht zu verlieren. Warum sollte ich in Stgt studieren, wenn ich woanders a) keine Studiengebühr bezahlen muss und b) sogar nen Platz in der Vorlesung habe.
Sicherlich ist die rechtliche Seite die eine Frage, die andere eben, ob man sich als Uni sowas leisten kann. Und da bin ich der Überzeugung, dass das nicht geht. Zumal ich immer noch nicht denke, dass die Studiengebühren zu 100% an die Unis weitergeleitet werden.

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metOLLIca - formerly known as "the creeping death"

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