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Dieses Thema hat 5 Antworten
und wurde 446 mal aufgerufen
 Musiker
Who Cares?! ( Gast )
Beiträge:

28.05.2007 16:10
Adobe Audition 2.0 Antworten

Ich erlaub mir einfach mal nen neuen Fred dafür aufzumachen obwohl ich 1-2 postings in anderen Threads zu Adobe Audition gefunden hab .

Hat jemand von euch das Prog und wie findet ihrs? Ich hab das prog schon seit längerer Zeit und ich finds einfach extrem geil. Die Anwendungen sind relativ leicht zu verstehen und man kann einfach ne menge machen, ist eben wie alles von Adobe sehr Umfangreich. Hab mir z.b Dyers Eve und Ecstasy of Gold für den Mp3-Player tauglicher bearbeitet, weil mir beide zu leise waren und der Sound nicht so prickelnd war. Hab sie mal geuppt, wer will kann sich ja mal saugen --> http://www.megaupload.com/?d=DMQ8UI1F



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panteraxxl Offline

Inhuman Dunkelthron Miesepeter


Beiträge: 9.749

28.05.2007 19:54
#2 RE: Adobe Audition 2.0 Antworten
mit "zu leise" sprichst du wahrhscheinlich nicht die lautstärke (durch einfache pegelanhebung zu beheben) an, sondern die lautheit... da kann man zur not mit ner kleinen kompression aushelfen. (ist ja leider gottes der trend... immer wenige musik hat wirklcih viele spitzen.. es wird alles kompromiert, um mehr lautheit zu bekommen.. die pegelspitzen sind dadurch aber nicht höher...)

und dyers eve und verbesserungswürdig? eigentlich kann mans nur schlechter machen...

was nämlich jetzt passiert ist (bei beiden files) ist doch eher kontraproduktiv. okay, vielleicht hast du auf deinen ohrhörern jetzt mehr saft... aber dafür hast du jetzt zu viele subbässe, die untenrum einfach n bissel matsch erzeugen. obs durch die subässe oder durch ein "hifi-becken" (nette bezeichnung des EQ-Settings mit abgesenkten mitten) kommt, weiß ich nicht, aber in den low-mids fehlt auf jeden fall etwas, was den bass immer trotz vieler gegensätzlicher meinungen (die wahrhscheinlich durch irgendwelche eq-presets an den china-stereo-anlagen hervorgerufen wurden) immer noch ganz gut hörbar gemacht hat... bewusst hören kann ich ihn bei dieser file nur noch im mittelteil.

hmmmm in den hohen frequenzen zischt es jetzt ein bißchen unnatürlich... und nicht zuletzt hört sich das auch noch n bissel nach nem schlecht eingesetzten kompressor an.. (oder hat das album etwa auch diesen "pump"-effekt?)
Who Cares?! ( Gast )
Beiträge:

28.05.2007 21:52
#3 RE: Adobe Audition 2.0 Antworten

Ja hehe also hab da eigentlich nur mit dem Equalizer rumgespielt (gedämpfte Mitten aber keine Voreinstellung), ich bin n ziemlicher Amateur was das angeht hört man ja auch *g*. Kompressor oder sonst was hab ich nicht eingesetzt. Ka mir gings jetz nur darum im Bus endlich mal wieder was vom Lied zu hören, sobald da der Motor aufgeheult hat man nur noch das Becken und die Snare gehört sonst war da nicht viel. Generell sind die Bässe beim Justice Album für meinen geschmack "zu schwach" hab versucht durch den Equ das n bisschen reinzuholen aber ich glaub wenn keine Bässe da sind kann man auch keine reinmachen.

Hast du das Prog auch? Würd mich mal interessieren wie du das machen würdest bei Dyers Eve, also Bässe einfügen etc und vielleicht ein paar Arbeitsschritte erklären, interessiert mich sehr das Gebiet. Natürlich nur wenn du Lust und Zeit hast



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panteraxxl Offline

Inhuman Dunkelthron Miesepeter


Beiträge: 9.749

28.05.2007 23:20
#4 RE: Adobe Audition 2.0 Antworten

In Antwort auf:
ich glaub wenn keine Bässe da sind kann man auch keine reinmachen.

das gilt eigentlich eher für höhen...
aus physikalischer sicht kann ich mir das gar nicht erklären... aber aus praktischer sicht behaupte ich mal: in den hi-mids und high's sind die mischungen der verschmelzungen der klänge viel intensiver, da sich mehr obertöne überlagern. kleine veränderungen wirken sich oft viel zu brachial aus und es ist sehr schwierig, nachträglich was zu zaubern, was nie da war.
das ist natürlich im grunde immer so: put in sh*t, get out sh*t... ;)
bässe hinterherzuzaubern ist trotzdem erfahrungsgemäß viel einfacher.

das problem ist nur:
pychoakustisch sind bässe mehr als das, was sie physikalisch sind. otto normal dreht halt bässe rein in der hoffnung, es wird fetter. was passiert, ist einfach: es vibriert mehr, stehende basstöne wummern und die bassdrumschläge werden tiefer, grummeliger, undefnierter, matschiger.
tontechniker schlagen jetzt vieleicht die hände überm kopf zusammen, aber ich wills mal sehr vereinfacht ausdrücken: z.B. eine bass-drum u.a. zwischen 2 und 5 KHz entscheidende bereiche.... die des kicks. wie beim autofahren gas und kupplung, so ist dieser bereich bei der bassdrum zusammen mit den bässen ein team und nur wenn das funktioniert, wird der sound fett.
wenn man jetzt den sound "reparieren" will und einfach im kickbereich des fertigen stereo-produkts (die "Summe") rumdreht wie n irrer, macht man sich vieles kaputt, was man an anderer stelle möglicherweise mehr oder minder zeitaufwändig verhindert hat. (unangenehme zischlaute zum beispiel)

du fragst mich, was ich veärndern würde.. ich sage: gar nichts! ;) ich würde mich nach anderen ohrhörern umschauen.
ich finde, die justice-cd (vorhin extra nochmal reingehört) hat immer noch einen unglaublichen bums und ist eine einzigartige produktion. zwar ein bißchen speziell, aber sehr gekonnt. der bass ist frequenztechisch sehr nah bei oder sogar über der bass-drum, was man eher von 60-er-70er-aufnahmen kennt.. und er hat nicht wenig attack (plektrumgeräusch) drin, weswegen man den bass das ganze album durch eigentlich auch zumindest als anwesend wahrnehmen kann... jor und die gitarren haben halt die volle hifi-fatness. in einer großen band würden sie untergehen. aber da im metal ja meist nur gitarren im einsatz sind, ist das egal. wenn du nun im bus z.b. keine gitarren hörst, würd ich mal so zwischen 450 und 1100 Hz rumprobieren, die gitarren hervorzuheben. natürlich hat das auch immer woanders konsequenz. und durch mehr mitten wird auch der charakter der platte wieder anders. aber es macht zumindest hörbar, was im bus untergeht. wenn ich 2-3 KHz anhebe, kommt der bass auch wieder zum vorschein.. allerdings zwickts dann an anderen stellen im ohr....

das beste ist: einfach selbst n bissel zeug aufnehmen... und einzelne spuren mal nicht nur mit gefühl, sondern mit gehör und grips behandeln und kucken, was am ende dabei rauskommt. (@grips: sich einfach mal fragen: stört was? was ist das, welche frequenz hat das? dann versuchen, das störgeräusch durch anheben einzelner, kleiner werdenen frequenzbänder zu orten, und dann einfach leicht absenken. bringt oft mehr, als tausend sachen anzuheben! wenn man dann noch was vermisst kann man genauso vorgehen. was vermisst man? hat die bassdrum zu viel kick und kaum bässe (bei pantera gibts ja z.b. sehr viel kick) dann mal probieren: wie ist das, wenn der kcik abgesenkt wird? scheiße, weil dann der rest acuh schwächer wird? okay, dann mal untenrum ein bißchen boosten und hören, was passiert.


Adobe Audition habe ich übrigens nicht. das spielt in diesen fragen aber eigentlich auch keine rolle. ;)
das ist bei cubase, logic und co ja überall das gleiche... (phsyik und psychoakustik)

Who Cares?! ( Gast )
Beiträge:

29.05.2007 13:19
#5 RE: Adobe Audition 2.0 Antworten

Ich hab bisher immer nur sehr grobe Equs verwendet, weil ich bei den andern einfach den Überblick verloren hab. Und ich hab noch nicht so das geschulte Gehör für die Feinheiten entwickelt aber ich hoffe das kommt noch ^^. Naja bis ich da so viel Ahnung habe wie du sie hast wird noch viel Zeit vergehen aber danke für die Tipps ich werd sie mir zu Herzen nehmen



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panteraxxl Offline

Inhuman Dunkelthron Miesepeter


Beiträge: 9.749

29.05.2007 14:46
#6 RE: Adobe Audition 2.0 Antworten
ja, das gehör braucht schulung... aber glaub mir: in der theorie (oder besser phantasie) bin ich auch schon weiter als in der praxis. da stocher ich nämlich auch oft nur im wald und "probier mein glück"... abwechselnd mit nachdenken.... ;)
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