Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden  
Willkommen auf forum.metallicafan.de – die deutsche METALLICA-Community!
Das Forum war Teil der Community von METALLICAfan.de, Deutschlands meistbesuchtester METALLICA-Fansite.
METALLICAfan.de hat nach über 11 Jahren Ende 2010 die Seiten geschlossen. Dieses Forum bleibt weiterhin erhalten. Wir freuen uns auf viele spannende Diskussionen rund um METALLICA, Metal, u.v.m.!
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 7 Antworten
und wurde 629 mal aufgerufen
 Aktuelles
CrypticWolf Offline

Godfather of Metal


Beiträge: 3.938

16.11.2007 00:21
Münte Rücktritt Antworten
oh mann o mann...
was meint ihr? so langsam aber sicher wird es mir immer schwerer weiterhin auf bundesebene zur spd zu halten. jetzt ist mit müntefering der letzte raus aus der spd, von dem ich viel gehalten habe...
und zu einem kurt beck kann ich nicht halten, die nahles hat in der vergangenheit bewiesen, dass sie ne linke sau ist... was bleibt mir da noch... oh oh oh... parteiprogramme schön und gut, aber was nützt das ohne glaubwürdige leute...



Mir in Bayern brauchen keine Opposition, weil mir san schon demokraten (Gerhard Polt))

keep creeping & banging

King_Nothing Offline

Lateral Fault Line


Beiträge: 8.088

16.11.2007 11:37
#2 RE: Münte Rücktritt Antworten
Hm, stimmt schon... der Beck taugt für nichts, und mit Müntefering ist leider jemand gegangen, der soziale Marktwirtschaft richtig interpretiert. Einen wie Münte braucht's, bei den aktuellen revisionistischen Tendenzen in der SPD. So ist jedenfalls mit der SPD keine Politik zu machen. Statt sich von ihrer Widersacherin, der Linken, abzugrenzen, rennt die SPD ihr hinterher. So schärft man nicht sein Profil. Ich verstehe ja, dass der SPD wieder mehr Sozialstaatspolitik wichtig ist, aber sie macht genau den Fehler ihrer Klientel nach dem Mund zu reden, anstatt doch mal den Kurs von Schröder weiter zu gehen. Ja, das hat Wahlverluste nach sich gezogen, aber war das einzig richtige. Man stelle sich nur vor, wo wir heute stehen, hätte es die Politik Schröders nicht gegeben. Und da ist es eben nicht so, wie Oskar Lafontaine es sagt... dass alles besser wäre. Für seine Bagage aus Arbeitslosen, linken realitätsfernen Pseudorevolutionsspackos, usw... ja, denn die wären glücklich in ihrer Sozialromantik. Am besten bekommt gleich jeder Arbeitslosengeld solange er will... der Staat hat genug Geld, dass er sich woanders leihen kann. Sorry, aber mit so einer Politik fährt die Linke gegen die Wand, und die SPD auch, denn sie kann die Linke nunmal links nicht überholen. Sprich: sie kann die Linke nicht mit ihrem Programm eliminieren (das wäre nur möglich, wenn man entlarvt, was für einen Unsinn die Linke quatscht!). Das heißt sie bekommt vielleicht marginal Wähler zurück, die zur Linken gegangen sind, aber gleichzeitig verliert die SPD doch massig bürgerliche Stimmen.
Wäre schön, wenn sich die SPD mal als Partei mit Visionen zeigt. Ich habe von der SPD schon seit Jahren nicht mehr gesehen, dass sie was vorhat mit Deutschland. Hauptsache mitregieren, aber keinen Plan von nichts. Der Zug muss doch irgendwo hingehen. Und das weiß mit Kurt Beck niemand so genau. Keiner aus diesem Verein zeigt das auf.

Also... so wird das nichts mit einem Bündnis aus SPD, FDP und Grünen nach dieser Legislaturperiode. Ich würde mir den Versuch wünschen, aber nicht in einer Situation, in der offenbar mehr Realos und Bürgerliche bei den Grünen (!) sitzen, als bei der SPD. Eine Koalition aus drei Parteien kann keine "Führungspartei" gebrauchen, die schlingert und nicht weiß wo sie hin will. Dann gibt es automatisch Zoff, weil die Lücke von den kleinen Parteien gefüllt werden müsste, die SPD sich aber logischerweise von denen nicht sagen lassen will, wie Politik gemacht wird.
Argh... wenn sich da bald nichts tut, dann wird es wohl wieder zu einer erneuten großen Koalition kommen... oder, noch schlimmer: Kurt Beck wird Kanzler mit Linken und Grünen


oh, all that i know / there's nothing here to run from /
cause, yeah, everybody here / has got somebody to lean on


King Nothing

note: r.i.p. martin wilke!

kuschel8 Offline

5th Horseman


Beiträge: 2.094

16.11.2007 22:31
#3 RE: Münte Rücktritt Antworten

Das wärn dann ca. 15 Euro ins Phrasenschein

------------------------------------------------------------
~Come to where the knowledge is. Come to ABI-Country~

King_Nothing Offline

Lateral Fault Line


Beiträge: 8.088

17.11.2007 12:06
#4 RE: Münte Rücktritt Antworten

Plus "Die zahle ich gerne, denn es ist die Wahrheit"

Macht insgesamt 20 Euro


oh, all that i know / there's nothing here to run from /
cause, yeah, everybody here / has got somebody to lean on


King Nothing

note: r.i.p. martin wilke!

King_Nothing Offline

Lateral Fault Line


Beiträge: 8.088

18.11.2007 13:44
#5 RE: Münte Rücktritt Antworten
Es spricht Müntefering: Wir müssen mehr sein als „das soziale Deutschland“. Wir müssen das ganze Spielfeld nutzen und Ökonomie, Ökologie und das Soziale zu einer kohärenten Politik zusammenführen. Die Fortschrittsidee, die immer sozialdemokratisch war und ist, müssen wir auf allen Politikfeldern mit mindestens der gleichen Intensität betreiben wie das Soziale.

Recht hat er... schade drum, dass der Rest der Partei das nicht so sieht. Das sagt er zwar nicht, aber man merkt es, dass er das denkt.


oh, all that i know / there's nothing here to run from /
cause, yeah, everybody here / has got somebody to lean on


King Nothing

note: r.i.p. martin wilke!

HeTill Offline

Admin, Inc.

Beiträge: 7.699

22.11.2007 01:21
#6 RE: Münte Rücktritt Antworten
Ich bin ja nicht mehr so häufig im Forum, aber da muss ich doch mal direkt was dazu schreiben.

Und wenn ich dann lese, die SPD läuft der Linkspartei hinterher, muss ich aber leicht schmunzeln. Linke Volkspolitik ist ein Gütesiegel der SPD, da kann sich Linkspartei "links" nennen. Wenn ich dann sowas wie "Fremdarbeiterproblematik" (Lafontaine) höre, dann weiß ich nicht, was das mit "links" zu tun hat. Vorschläge wie Grundeinkommen haben auch nichts mit "links" zu tun. Links heißt nicht, den Leuten das Geld für nichts in den Arsch zu schieben, links heißt Menschen sozial zu festigen, ihnen gute Arbeit zu geben - und nicht andersrum: Links gibt Menschen Arbeit und nicht Arbeit Menschen.

Die SPD bleibt bei der Agenda 2010, ein kleines Schräubchen wurde nachgebessert. Ich bin zwar der Meinung, dass da noch manch andere Sachen geändert werden sollten (Wohnungsgröße, das Ersparte,...), aber nun ja. Und eins ist doch ganz klar: Die Neoliberalen Thesen wie: Weniger Mitbestimmung der Arbeitnehmer, und was nicht alles von Union/FDP vor dem Wahlkampf 2005 gesagt haben hätten nur eins gebracht: Es würde den Menschen schlechter gehen. Wir haben einen soliden und guten Aufschwung, und TROTZ Mitbestimmung, ohne Flat Tax, ohne Lockerung des Kündigungsschutz - Dank der SPD!

Wer 50+ jährige, die wirklich nur sehr schwierig einen Job finden, so dermaßen diffamiert disqualifiziert sich sozialpolitisch total.


And the blood gave life
To the branches of the tree
And the blood was the price
That set the captives free
And the numbers that came
Through the fire and the flood Clung to the tree
And were redeemed by the blood

King_Nothing Offline

Lateral Fault Line


Beiträge: 8.088

22.11.2007 12:37
#7 RE: Münte Rücktritt Antworten

Klingt alles gut, diese SPD-Rhetorik... Menschen Arbeit geben und nicht Arbeit Menschen. Sowieso sehr viel vorab formulierte - ich nenne es mal so - Mustersätze und -wörter. Nehme ich auch keinem übel, ist hier nur als Feststellung zu verstehen. Ich bin/war hinsichtlich der FDP ja ähnlich.
Nur interessiert mich eines, fernab von Partei-Propaganda... und ich meine, es interessiert mich wirklich (soll bloß nicht als Bloßstellungsversuch verstanden werden): was ist die Vision der SPD? Was hat sie vor? Gib mir bitte mal einen Blick in die SPD, denn ich bekomme nur folgendes mit: Mindestlohn, Furcht-vor-Linkspartei, Kurt-Beck-Bla-Bla, Zoff-in-der-großen-Koalition-provozieren. Was anderes ist über die Medien nicht zu bekommen.
Eben darum macht es für mich den Anschein, als ob die SPD keine klare Linie hat... oder zumindest massive Fehler macht, diese Ansichten zu kommunizieren. Das finde ich sehr schade, denn mir liegt viel daran dass die SPD wieder nach oben kommt, denn eine Regierung mit zumindest SPD und FDP würde wohl am besten die Probleme unserer Zeit anpacken.
Deswegen möchte ich gerne wissen wo die SPD steht, wie das jemand sieht der in der Partei ist... noch dazu in der viel zitierten "Herzkammer" der SPD.


oh, all that i know / there's nothing here to run from /
cause, yeah, everybody here / has got somebody to lean on


King Nothing

note: r.i.p. martin wilke!

panteraxxl Offline

Inhuman Dunkelthron Miesepeter


Beiträge: 9.749

22.11.2007 13:50
#8 RE: Münte Rücktritt Antworten

die SPD ist für mich auch viel mehr damit beschäftigt, personalien zu klären und abzuwarten, wer wieviel vertrauen bekommt. oder anders gesagt: es geht um symphatie, als um inhalt.
jedoch würde ich das momentan nicht als vorwurf formulieren. es ist eine zeit des umbruchs in der partei. und da läuft nunmal nicht alles 100%ig. der CSU geht es momentan ähnlich schlecht.
mich wundert allerdings, warum die FDP die gunst der stunde nicht nutzt, sondern die linke. zumindest fühle ich mich in keinster weise FDP-technisch berührt. Guido prangert zwar ab und zu mal was an... aber das war's auch schon. Nun bin ich auch nicht so nah am Geschehen bzw. informiere mich derzeit weder intensiv noch regelmäßig. Von daher ist meine Einschätzung nicht unbedingt viel wert..... wenn man jedoch bedenkt, dass der geringste Teil der Bevölkerung sich intensiv und regelmäßig mit politischen Fragen auseinandersetzt.....................................................

 Sprung  
Xobor Ein Kostenloses Forum von Xobor.de
Einfach ein Forum erstellen
Datenschutz