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Dieses Thema hat 1 Antworten
und wurde 433 mal aufgerufen
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The.one.horseman Offline

5th Horseman

Beiträge: 2.459

18.01.2008 00:06
Saw IV Antworten
So, der neue Abklatsch ist in den Staaten bereis angelaufen und hier auch nächsten Monat. Undhier was noch "tolleres":

In Antwort auf:
"Auch wenn die beiden ersten mittelprächtigen bis mäßigen Fortsetzungen überwiegend katastrophale Kritiken geerntet haben und die Reihe längst zum bloßen Selbstzweck verkommen ist, sich bei den Machern alles nur noch ums sichere Geldscheffeln dreht, rennen die Hardcore-Fans weiterhin unbeirrt in Scharen ins Kino. Noch bevor Darren Lynn Bousmans „Saw 4“ am Startwochenende knapp 32 Millionen Dollar am US-Box-Office eingespielt hat, wurden bereits Saw 5 und Saw 6 von offizieller Seite bestätigt."


Na toll, da wird auch die beste Serie mal wieder zunichte gemacht. Hab auch ne Kritik im netz gefunden:

In Antwort auf:
" "Saw 4" verliert seinen Reiz und vermag es nicht, die Reihe würdig fortzusetzen.

(Anmerk. die gesamte Kritik ist frei von Spoilern, es wird nichts verraten)

Als der erste Saw in die Kinos kam, hatte noch keiner der Macher damit gerechnet, dass sich ein Sequel jemals lohnen würde. Demzufolge war es
umso interessanter zu sehen, wie überraschend gut die Fortsetzungen 2 und 3 funktionierten. Anstatt die Geschichte auf banale Art fortzusetzen, erweiterten die beiden Filme sogar noch den ersten Teil und schufen insgesamt eine gute und gut durchdachte Trilogie mit würdigem Abschluss.

Dreh und Angelpunkt waren dabei vor allem drei Aspekte: der sympathische Tobin Bell in seiner Rolle als neue Horrorikone, die kreativen Einfälle der sadistischen Fallenmacher und die vertrackten Storywendungen, die jedes
Saw-Ende zu einem Aha-Erlebnis erster Güte machten. Clive Barker's Miss Marple für das neue Jahrzehnt, so etwa könnte man es beschreiben.

Teil 4 allerdings (dem auch noch 5 und 6 folgen sollen) enttäuscht, und das nicht von ungefähr. Zwar ist es verständlich, das es mit jedem Teil schwieriger wird
die Geschichte noch wieder zu erweitern, aber Saw 4 tut sich mit seinem neuen Abschnitt und dem Fundament für weitere Teile nicht viel gutes.

Problem 1 - die Fallen. Waren die Foltermaschinen aus den ersten beiden Teilen noch gut durchdacht und wirklich schaurig (man denke an die umgekehrte Bärenfalle oder die Nadelgrube), sind die neuen regelrecht unspektakulär. Sechs Fallen gibt es insgesamt, von denen die zweite noch am besten ist. Darin wird einem Opfer über einem Drehmechanismus der Kopf skalpiert... die schwächste dagegen besteht lediglich aus ein paar spitzen Stangen, die durch einen Leib gezogen wurden. Keine der Fallen erreicht etwa die Härte des Knochenbrechers aus dem dritten Teil und auch wenn Bousman es jedes Mal recht offen lässt,
ob das Opfer überlebt oder nicht, ist die Frische einfach nicht mehr da. Fans der Fallen werden sich danach ehe an die aus den vorherigen Filmen erinnern.

Das zweite Problem betrifft die Figuren. Mit jedem Teil scheint die Qualität der Hauptfiguren abgenommen zu haben, was auch hier wieder zutrifft. Adam und Dr. Gordon waren interessanter als Eric, der wiederum interessanter als Jeff und der übertrifft auch den neuen, Rigg. Rigg ist ein kleiner Nebencharakter aus den anderen Filmen, der wirklich besser mal im Hintergrund geblieben wäre. Eindimensional und ohne herausstechende Auffälligkeiten bleibt der neue im Rampenlicht blass und wirkungslos, doch auch seine Kollegen zeigen nicht viel besseres. Neben Jigsaw und seiner Ehefrau Jill, die fast nur in Rückblicken zu sehen sind, sammeln sich noch weitere ehemalige Statisten die stärker in die Story eingebunden werden, sich dort aber nicht beweisen können.

Das sind schon zwei erhebliche Probleme, die einen Großteil des Films zunichte machen. Wenn die Todesmaschinen langweilen und man sich für die Opfer darin nicht interessieren kann, dann bleibt offensichtlich nicht viel über.

Das dritte Problem betrifft den Ausgangspunkt des Films, welcher gleichzeitig als Vorlage für weitere Teile fungiert. Wenn Jigsaw tot ist, wie gehen die Spiele dann weiter?

Bousman's vierter Teil dreht sich ganz allein um diese Frage - welche hier in der Kritik natürlich nicht beantwortet wird - aber es lässt sich bereits sagen, dass die Offenbahrungen des neuen Films relativ schwach ausfallen. Wie immer gibt es am Ende einen Schnelldurchlauf durch die Geschichte, der alles passierte noch einmal in Augenschein nimmt und dann kurz erklärt, doch Bousman begeht hier einen schlimmen Fehler: während es eine definitive Auflösung des "Wie geht es weiter" gibt, fehlt eine wichtige Erklärung "Wieso gerade so".
Das ließ nicht nur mich, sondern auch sämtliche Kollegen die mit mir in der Vorstellung waren, verwirrt und unzufrieden zurück. Gerade diese Frage ist es, die ein viel zu offenes Ende zurücklässt.

Ohne Frage dürfte der vierte Teil der Reihe der komplizierteste sein, und, während man mühselig versucht der Story zu folgen, kommt vieles so schnell zusammen, das manch einer Probleme haben wird, alles auf einmal mitzukriegen. Sehr voll wird es auch gegen Ende des Films, als auf einmal mehrere Personen auf einmal auftauchen und Bousman das ganze mit den Ereignissen aus Teil 3 zusammennäht. Der geniale Oh!-Moment wie etwa im zweiten, als man merkt, dass der Sohn im Tresor saß und die Aufnahme des Hauses zeitversetzt war, bleibt aus.

Filmisch belegt Saw 4 die üblichen Pfade. Alle Sets und Örtlichkeiten sehen wieder aus wie aus einem Guß, Charlie Clousers Musik dominiert das (schwache) Geschehen und Bousman platziert wieder einige gute Spannungs- und Schockmomente.

Wie bereits erwähnt, sind die Figuren in diesem neuen Teil eins der schwachen Glieder der Kette. Tobin Bell versprüht zwar noch immer die gerissene Coolness der anderen Teile, wirkt aber bei weitem nicht mehr so mysteriös oder gefährlich als noch in den in den ersten beiden. Lyriq Bent als neue Hauptfigur enttäuscht vollkommen und seine drei Sidekicks Costas Mandylor, Scott Patterson und Betsy Russell wissen auch nicht zu begeistern.

Letztendlich lässt sich hoffen, das die Macher von Saw sich für die letzten beiden Teile ganz besonders gut überlegen, wie sie die Geschichte noch weitererzählen, aber mit dem schwachen Ende von Saw 4 als Ausgangspunkt dürfte es nicht leicht werden, an die Stärken der anderen anzuschließen.

Fazit:
Saw 4 ist ein vergebenes Sequel, das gezwungen und verhastet wirkt und nur noch Hardcore-Fans der Serie anspricht. Die drei magischen Punkte Fallen, Figuren und Wendungen bleiben hinter den Erwartungen zurück, dem ein oder anderen sei geraten, es bei Saw 1-3 zu belassen."

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CunningStunts ( Gast )
Beiträge: 2.255

18.01.2008 14:47
#2 RE: Saw IV Antworten

Fand den zweiten schon beschissen.
Sie hättens einfach beim ersten belassen sollen.




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