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Dieses Thema hat 124 Antworten
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puppetmaster Offline

5th Horseman


Beiträge: 2.790

09.01.2011 19:24
#106 RE: Die FDP Antworten

Hehe, die Patriotismus-Keule war herrlich. Man nimmt es ihm auch voll ab, aber gut, seine Überzeugung als Deutscher hat er ja schon damals bei der PK zum Ausdruck gebracht.
Und ja, L.-S. ist in der Tat die Einzige, die liberal ist, die man meiner Meinung nach auch wählen könnte. Leider ist ja der Nachwuchs in der FDP ähnlich talentiert wie Außenguido.

Einen Beitrag von mir *selbstbeweihräucherundüberhuld* aus 2009 weit vor der Wahl

Zitat
Sollte es Schwarz-Gelb geben, gibt es 2013 jedenfalls eine Regierung ohne Gelb, da die FDP sich bundespolitisch wieder einmal selbst entlarven wird, aber gut, das kennt man schon...



Mensch, woher habe ich DAS nur gewusst =)

MACHINE FUCKING HEAD

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Child of the Wicked Offline

Resident Mädchenschwarm of Death


Beiträge: 7.383

09.01.2011 20:33
#107 RE: Die FDP Antworten

Sei dir da mal nicht zu sicher. 2013 st noch lange hin. Genug Zeit für die Spacken, sich wieder bei den Leuten einzuschleimen und ihnen was von Steuersenkungen und Gerechtigkeit vorzulügen.




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puppetmaster Offline

5th Horseman


Beiträge: 2.790

09.01.2011 22:30
#108 RE: Die FDP Antworten

Ja, das ist leider traurige Wahrheit in diesem Land. Ich meine, es wussten doch vor der Wahl 09, das Steuersenkungen unrealistisch bzw. dämlich sind. Und trotzdem wurde die FDsPacken genau deswegen gewählt. Nichtsdestotrotz glaube ich, dass eine Regierung mit Beteiligung der FDP sehr unrealistisch wird. Weil 10% werden es kaum werden und von 40 ist die CDU auch weit entfernt.

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King_Nothing Offline

Lateral Fault Line


Beiträge: 8.088

12.01.2011 00:20
#109 RE: Die FDP Antworten

Ich kann mich ja oft und ausgiebig über Politik ärgern und mir den Kopf zerbrechen. Langweilig wird es dabei aber nie, weil jeder eine Meinung hat und diese so energisch vertritt, ungeachtet dessen, dass die Wahrheit nun einmal nicht auf Küchentischparolen eingedampft werden kann, sondern sich zwangläufig in einem komplizierten Wechselspiel aus unzähligen Faktoren versteckt. Vor einigen Jahren meinte ich ja auch noch, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Alles schien so einfach, weil mir meine Theorien ja so gut passten.
Was ich aber hier immer wieder oder sonstwo im Web lese, finde ich jetzt nur noch eigenartig. Ob jetzt hier die FDP als "Spacken" bezeichnet werden oder aber Sarrazin-Befürworter und Gegner mit krudesten Thesen auf einander losgehen (bei einem Schlagabtausch von "Genetische Vererbung von Intelligenz" vs. "Musterintegrationsland Deutschland am Beispiel von Gülcan Kamps" bleibt einem zwangläufig die Spucke weg)... ich kann es nicht nachvollziehen. Ich habe es damals schon gesagt, und auch auf die Gefahr hin mich zu wiederholen: ist Deutschland untergegangen, wie noch bei der Wahl von Schwarz-Gelb so schrill bei Facebook & Co. postuliert wurde? Okay, lasst es Enttäuschung sein, aber ich habe den Eindruck, dass seitdem ideologische Reden auf beiden Seiten nicht nachgelassen haben. Ich meine sogar, dass der Trend bei uns der gleiche wie in den USA ist, wo die Lager immer mehr auseinander driften. Zum Glück sind wir noch lange nicht so weit wie drüben, und ich meine so weit wird es (hoffentlich) auch nicht kommen. Wo bleibt eigentlich die ehrliche Auseinandersetzung mit Themen? Reicht es nicht zu sagen, dass Westerwelle einen schlechten Job als Außenminister macht, dass er in seiner Funktion oberflächlich agiert und den Sprung vom Oppositionspolitiker in die Regierungsverantwortung nicht wirklich geschafft hat? Nein, stattdessen ziehen wir heute noch über "Westerwave" her, halten ihm immer noch Big Brother, die 18 und das Guidomobil vor. Mein Eindruck ist, dass wir uns viel mehr für so etwas interessieren, als für die aktuelle Arbeit der Regierung. Da beschränkt sich die Berichterstattung und die Wahrnehmung im Web überwiegend auf gebrochene Wahlversprechen und (angebliche) Animositäten unter Politikern... und etwas Boulevard/Anhimmelung von Karl-Theodor zu Guttenberg.
Und nur all zu oft hinterfragt man seine eigenen Thesen nicht. Man gesteht sich selber nicht ein, dass man (ich bleibe mal bei ihr, denn es geht ja hier um sie) die FDP einfach nur nicht leiden kann wegen Westerwelle, Banker, etc., das aber nicht offen sagt, sondern das Deckmäntelchen der Argumente nutzt... denn so hat man es ja gelernt. Dann heißt es, die FDP habe ihre Wahlversprechen gebrochen und Klientelpolitik betrieben. Beides tut jede Partei mehr oder minder... übrigens auch die Union, aber die FDP ist in dieser Legislaturperiode offenbar der perfekte Schutzschild für CDU/CSU. Ganz zu schweigen von den Grünen. Ich fasse mal zusammen was mir einfällt... seit 1998: Kosovokrieg, dramatische Herabsetzung der Spitzen- und Unternehmenssteuer, Steuerbefreiung von Gewinnen beim Verkauf von Unternehmen, die Senkung des Rentenniveaus und nicht zu vergessen Hartz IV. Zugegeben, eine zeitlang dümpelten die Grünen auch umher, aber eine solche Bilanz wäre wohl tödlich für die FDP gewesen.
Noch mal als Disclaimer: in keiner Weise will ich hier die Politik einzelner Parteien rechtfertigen. Es soll auch nicht der Eindruck entstehen ich verteidige hier die FDP... manche, die immer noch die Geschichten aus dem Big Brother Container heraus holen, sollen ja der Meinung sein, dass ich strammer Parteisoldat sei. Und um es zuzugeben: es nervt, es nervt sogar enorm. Ich sehe mich als Liberalen, aber ich finde mich weder bei der gelben, noch bei der grünen Partei wieder, von denen man ja sagt, sie seien beide liberal - sie sind es nicht.
Vielleicht ist es ja möglich, dass man es so versteht, wie es gedacht ist... von einem, der die Substanz vermisst und dem die Polarisierung gehörig auf die Eier geht.



HeTill Offline

Admin, Inc.

Beiträge: 7.699

12.01.2011 00:39
#110 RE: Die FDP Antworten

Zitat
Vor einigen Jahren meinte ich ja auch noch, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben.



Zitat
Wo bleibt eigentlich die ehrliche Auseinandersetzung mit Themen?


Gerne! Wo wollen wir anfangen? Gesundheit? Atomkraft? Mindestlöhne? Netzpolitik (da würde der Punkt, solange ihr noch LS habt, vermutlich sogar an die FDP gehen!)? Steuerpolitik? Öffentliche Daseinsvorsoge?

Zitat
Da beschränkt sich die Berichterstattung und die Wahrnehmung im Web überwiegend auf gebrochene Wahlversprechen und (angebliche) Animositäten unter Politikern... und etwas Boulevard/Anhimmelung von Karl-Theodor zu Guttenberg.


Was KT betrifft und diese Politikerfixierung im Sinne von "Machtspielchen" stimme ich dir zu.

Zitat
Man gesteht sich selber nicht ein, dass man (ich bleibe mal bei ihr, denn es geht ja hier um sie) die FDP einfach nur nicht leiden kann wegen Westerwelle, Banker, etc., das aber nicht offen sagt, sondern das Deckmäntelchen der Argumente nutzt..


Naja. Was ist denn die FDP in den letzten Jahren gewesen? Sie hat sich monothematisch auf Steuersenkungen getrimmt. Das kann ich nicht mögen.

Zitat
Dann heißt es, die FDP habe ihre Wahlversprechen gebrochen und Klientelpolitik betrieben. Beides tut jede Partei mehr oder minder... übrigens auch die Union, aber die FDP ist in dieser Legislaturperiode offenbar der perfekte Schutzschild für CDU/CSU. Ganz zu schweigen von den Grünen. Ich fasse mal zusammen was mir einfällt... seit 1998: Kosovokrieg, dramatische Herabsetzung der Spitzen- und Unternehmenssteuer, Steuerbefreiung von Gewinnen beim Verkauf von Unternehmen, die Senkung des Rentenniveaus und nicht zu vergessen Hartz IV.


Ja du hast recht. Dieses Gerede um Wahlversprechen brechen habe ich auch nie verstanden. Und viele Versprechen haben sie ja nicht mal gebrochen: Atomkraft, Unterstützung für Hotel-Lobby oder der Einstieg in die Kopfpauschale. Ich kann da die Menschen auch teilweise nicht verstehen, die sich im Herbst gewundert haben, dass Schwarz-Gelb das sogar tatsächlich macht, was sie sich vorgenommen haben.
Ich kritisiere die falsche Politik und bin sogar froh, dass sie in dem einen, aber zentralen Punkt ein Wahlversprechen gebrochen haben: Steuersenkungen.


puppetmaster Offline

5th Horseman


Beiträge: 2.790

12.01.2011 01:22
#111 RE: Die FDP Antworten

Kann King ehrlich gesagt verstehen, aber es genügt zur Zeit einfach, die FDP zu belächeln. Dass Rotgrün scheiße verbrochen hat sei 98 ist ja sonnenklar, aber zur Zeit ist es für mich eine ziemliche Genugtuung die ganze Chose anzuschauen.
Dass sich dabei die Linke demontiert ist eigentlich noch besser.
Und die Grünen als neuer Heilsbringer? Ha.
Ganz ehrlich, ich überlege, ob ich im Herbst in Berlin meine Stimme ungültig bzw. einer kleinen kommunistischen Splitterpartei gebe (was auch ungültig wäre) oder ob ich SPD wähle. Nur die Linke kann ich nicht wählen. Bei SPD wähl ich Sozialdemokratie und das weiß ich. Bei Linke wähle ich etwas linkere Sozialdemokratie, will aber was völlig anderes. SPD ist dann wohl die ehrlichste Alternative.

Ach, ich laber bizarr...gute Nacht...Politik kann so ein Scheißkind sein...

MACHINE FUCKING HEAD

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King_Nothing Offline

Lateral Fault Line


Beiträge: 8.088

12.01.2011 01:52
#112 RE: Die FDP Antworten

Eigentlich nehme ich dich weitestgehend aus meiner "Tirade" aus... du engagierst dich ja auch aktiv in der Politik, und haust nicht nur populistische Einzeiler raus, wie man es leider nicht nur von Freizeitbloggern kennt. In gewisser Weise ist Zuspitzung ja auch dein Job. Bei einigen Themen kann ich dir zwar nicht zustimmen, und auch der Ton wirkt auf mich oftmals befremdlich, aber eigentlich regen mich andere Leute auf.

Zitat von HeTill

Zitat
Wo bleibt eigentlich die ehrliche Auseinandersetzung mit Themen?


Gerne! Wo wollen wir anfangen? Gesundheit? Atomkraft? Mindestlöhne? Netzpolitik (da würde der Punkt, solange ihr noch LS habt, vermutlich sogar an die FDP gehen!)? Steuerpolitik? Öffentliche Daseinsvorsoge?


Also "wir" haben gar nichts, erst recht keine LS... die ist nämlich bei der FDP. Ansonsten meine ich auch nicht die Auseinandersetzung zwischen dir und mir. Ich vermisse generell diese Auseinandersetzung in der Gesellschaft, wo lieber über den Popbeauftragten der SPD, Bagger-Koch, Adel-Kalle, den altrömischen Westerwelle usw. gewitzelt wird. Okay, zum Teil hat so etwas Relevanz. Der Bogen wird aber überspannt, und das regelmäßig.
Aber okay... Kurzpositionen zu den einzelnen Punkten? Bitte:

Gesundheit: Anscheinend traditionell unreformierbar. Das liegt nicht an der Lobby-FDP, denn das hat noch keine Partei wirklich hinbekommen. Wenn ich mir was wünschen könnte: Kostentransparenz in allen Bereichen des Gesundheitssektors und dabei insbesondere stärkere Daumenschrauben für die Pharmaindustrie.

Atomkraft: Gehört abgeschafft. Aber Atomkraft ist nur ein Bestandteil von
Energiepolitik: Hier scheint es mir, als ob keine Partei ein einwandfreies Konzept hat. Man liest mal hier von CCS, mal das von Windkraft, Solarenergie... dann mal dort von Energiespeicherlösungen. Keine Partei kann den Weg in die Zukunft zeigen. Auf der einen Seite zeigt man mit verlängerten Laufzeiten für Atomkraftwerke alles andere als in die Zukunft; die andere Seite kann dagegen kein zukunftsfähiges Konzept für die Zeiten ohne Atomkraft aufzeigen. Die Staatskassen sind zwar leer, aber wir brauchen Investitionen in moderne Netze und Speicherlösungen.

Mindestlöhne: Mindestlöhne sind meiner Meinung nach dafür da absolute Ausbeutung zu verhindern. Das Problem besteht meiner Meinung nach darin, dass ein zu hoher Mindestlohn die Möglichkeit von Unternehmern einschränken kann flexibel auf Marktsituationen zu reagieren. Das klingt erst einmal sehr "neo-liberal", meint aber nicht dass Großunternehmen damit die Möglichkeit bekommen sollen Profitmaximierung auf Kosten der Arbeitnehmer zu betreiben. Ich meine kleine, mittelständische oder junge Unternehmen, so wie das in dem ich arbeite. Ich verdiene wirklich nicht viel, sogar recht wenig. Ich weiß aber dass mir in der Krise das meinen Job gerettet/ermöglicht hat. Mittlerweile wachsen wir und mehr Geld wird dann für mich auch drin sein.
Mindestlöhne also im Prinzip ja, aber man muss damit sehr vorsichtig sein, weil die deutsche Wirtschaft einfach zu vielfältig ist, als dass man hier zu viele und zu strenge Regeln einführt, die Siemens und Co. zwar nicht kratzen, aber dem Mittelstand sehr weh tun können.

Netzpolitik: Davon habe ich keine Ahnung

Steuerpolitik: Nicht runter, in einzelnen Fällen rauf. Generell vieles vereinfachen. Die Werbungskostenpauschale ist da eher ein Feigenblatt, aber wenn man erst einmal viele einzelne Positionen zusammen nimmt und vereinfacht/streicht, dann wird das Steuerrecht wenigstens etwas gerechter. Was auch unter gerecht fiele: Vereinheitlichung der Mehrwertsteuer. Die Aufteilung in 7% und 19% macht oft keinen Sinn und ist schon seit Ewigkeiten ein Vehikel, um Klientelpolitik zu betreiben...

Öffentliche Daseinsvorsorge: Tja, was kann man hier machen? Ich sehe es so, dass man vor allem mit den entsprechenden Geldern natürlich zuerst so effektiv wie möglich den Menschen helfen sollte wieder auf eigenen Beinen zu stehen... das ginge bestimmt wesentlich effizienter. Ansonsten sehe ich nicht viel Spielraum für Leistungserhöhungen, viel eher sollte man über eine Neudefinierung von Härtefällen nachdenken, um sicherzustellen, dass die Menschen, die das Geld wirklich brauchen auch bekommen, ohne dass sie irgendwann durch ein Raster fallen, das ihren Fall nicht vorgesehen hat. So eine Neuregelung kann nie vollkommen gerecht sein, aber das kann man tun. Ansonsten ist man mit der Agenda 2010 ganz gut gefahren. Um sicherzustellen, dass unsere Generation ihre später fast nicht existenten Renten mit privater Vorsorge aufstocken kann, während sie durch ihr gesamtes Arbeitsleben noch hohe Rentenbeiträge zahlt, sollte man langsam wieder in Tarifverhandlungen auf höhere Gehälter pochen - aber bitte nicht gleich ausgebliebene Lohnsteigerungen aus den letzten Jahren aufschlagen. Das wird keine Unterstützung bei Arbeitgebern finden.

Zitat von HeTill
Naja. Was ist denn die FDP in den letzten Jahren gewesen? Sie hat sich monothematisch auf Steuersenkungen getrimmt. Das kann ich nicht mögen.

True!



HeTill Offline

Admin, Inc.

Beiträge: 7.699

12.01.2011 02:01
#113 RE: Die FDP Antworten

Endlich mal wieder ein richtiges King Posting!

5 Din A4 Seiten. Schaffe ich heute nicht mehr, morgen (also nach einer Portion Schlaf) gucke ich es mir an.


HeTill Offline

Admin, Inc.

Beiträge: 7.699

15.01.2011 22:41
#114 RE: Die FDP Antworten

Zitat
Gesundheit: Anscheinend traditionell unreformierbar. Das liegt nicht an der Lobby-FDP, denn das hat noch keine Partei wirklich hinbekommen. Wenn ich mir was wünschen könnte: Kostentransparenz in allen Bereichen des Gesundheitssektors und dabei insbesondere stärkere Daumenschrauben für die Pharmaindustrie.



Es wird Zeit, dass die Zwei- bzw. jetzt Dreiklassenmedizin (wg. Vorkassenregelung seit dem 1. Januar) ein Ende hat. Ich bin dafür, Schluss zu machen mit dem Unterschied der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung. So schlagen es auch SPD, Grüne und Linke vor.

Zitat
Atomkraft: Gehört abgeschafft.


Word.

Zum Thema Mindestlöhne und dem Satz:

Zitat
Mittlerweile wachsen wir und mehr Geld wird dann für mich auch drin sein.


Ich drücke dir die Daumen aber Realität in Deutschland ist, dass die Löhne in den letzten 10 Jahren kaum gewachsen sind. In schlechten Zeiten (2003-2006, 2008/2009) wurde argumentiert, dass kein Geld da sei. In den anderen Jahren wurde gesagt, man dürfe den Aufschwung nicht gefährden. Ich erhoffe und erwarte dieses Jahr einen deutlichen generellen Lohnanstieg. Außerdem muss durch ein Mindestlohn auch ein gewisses Fundament geschaffen werden. Außerdem muss gelten: Leiharbeit muss genau so bezahlt werden wie die Arbeiter, die dort normalerweise arbeiten (oder gar so wie in Frankreich, wo sie sogar wg. unsicherer Beschäftigung mehr bekommen). Einer der größten Fehler der Agenda 2010 (und das war aber auch in dieser Brutalität nicht abzusehen) war, dass die Leiharbeit katastrophal ausgenutzt wurde und wird.

Steuern: Meiner Meinung nach den reduzierten MwSt Satz auf 5% senken. Dafür gilt dieser Satz auch nur darauf, was ein Mensch essen oder trinken kann. Die Debatte in der SPD einen negativen Einkommenssteuersatz einzuführen finde ich nicht gut (seht ihr, nicht alles was der Parteivorstand sagt, finde ich auch gut :-)). Aber der Spitzensteuersatz muss auf jeden Fall wieder um die 50 gesetzt werden (wenn nicht gar darüber).


Child of the Wicked Offline

Resident Mädchenschwarm of Death


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18.09.2011 19:58
#115 RE: Die FDP Antworten

Sehr gut xD:

Zitat
18:10 Uhr Jubel bei den Liberalen - Die Partei unterwandert FDP

FDP-Parteizentrale: Die Prognose: FDP bei zwei Prozent. Und was passiert: unbeschreiblicher JUBEL! Konfettiregen. Menschen reißen die Arme hoch. "Jetzt geht's lohos! Jetzt geht's lohos!", rufen sie. Bei anderen: verstörte Gesichter. Aktivisten der Partei "Die Partei" von Satiriker Martin Sonneborn haben die Wahlparty der FDP unterwandert, halten Plakate hoch, auf denen steht "Inhalte überwinden". Zwei Prozent. Das ist ja an sich schon Demütigung genug, doch Sonneborn hat noch mal kräftig nachgetreten. Am Ende stellt sich der einstige Titanic-Chefredakteur hinter das Pult, an dem gleich FDP-Generalsekretär Lindner das Wahlergebnis kommentieren wird. Sonneborn reckt die Fäuste als Zeichen des Sieges in die Höhe. Wenigstens das können zwei gewichtige Security-Mitarbeiter nach wenigen Sekunden freundlich, aber bestimmt unterbinden.


(http://www.sueddeutsche.de/politik/wahl-...liner-1.1145524)

panteraxxl Offline

Inhuman Dunkelthron Miesepeter


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18.09.2011 20:10
#116 RE: Die FDP Antworten

ja, n fettes LIKE!

puppetmaster Offline

5th Horseman


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18.09.2011 20:14
#117 RE: Die FDP Antworten

Wie geil ist das denn? :D

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Child of the Wicked Offline

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20.01.2013 19:54
#118 RE: Die FDP Antworten

10%...

Schämen sich die Niedersachsen eigentlich für gar nichts?!


Fürchterlich, das kann ja mittlerweile sogar BaWü besser, und wir wraen lang genug als Stammland dieser unsäglichen Kaspertruppe verschrien...

puppetmaster Offline

5th Horseman


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20.01.2013 21:15
#119 RE: Die FDP Antworten

Mit widerlicher Trickserei irgendwie geschafft. Mir absolut unerklärlich die auf dieses Niveau zu hieven....hauptsache die kacken im Herbst ordentlich ab...also sowas...das kann doch keiner ernsthaft wollen?!

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puppetmaster Offline

5th Horseman


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23.09.2013 17:07
#120 RE: Die FDP Antworten

Hat ja super geklappt, die Schwarzen zwar viel zu stark, aber im direkten Vergleich würde ich mein Kreuz wohl auch eher bei Merkel machen...

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