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Dieses Thema hat 23 Antworten
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Saber Rider Offline

Godfather of Metal


Beiträge: 6.461

14.03.2011 23:33
Japan Antworten

Vielleicht sollten wir mal Meinungen zu den Geschehnissen der letzten Tage hier zusammentragen.

Es ist ja schon undenklich furchtbar was das Erdbeben, die zahllosen Nachbeben und die Tsunamis angerichtet haben, aber was denkt ihr - schaffen es die Japaner ihre Reaktoren mit so wenig Schaden wie möglich aus diesem Schlamassel rauszuziehen?
Ich halte nichts von Panikmache und hoffe, dass sie das Kind schon irgendwie schaukeln werden, aber bisher gab es nirgends etwas positives zu hören. Anstattdessen liest und hört man überall "die Lage spitzt sich weiter zu" etc. Und dass mittlerweile schon radioaktiv verseuchtes Wasser ins Meer abgepumpt wird find ich auch nicht so prickelnd, aber anscheinend gibt es im Moment keine andere Lösung.



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King_Nothing Offline

Lateral Fault Line


Beiträge: 8.088

15.03.2011 01:02
#2 RE: Japan Antworten

Ich finde es sehr bedenklich, wie im Großteil der deutschen Medien mit diesem Thema umgegangen wird. Wir zünden hier immer neue Eskalationsstufen, immer noch mehr Panik, dass mir ganz übel wird. Vom provinziell ekelhaften Atomwahlkampf wollen wir gar nicht reden, denn dann wird mir speiübel.
Mir ging es dieser Tage einfach zu weit, nachdem ich mich sehr intensiv mit der Nachrichtenlage auseinander gesetzt habe. Mein Fazit ist, dass die Nachrichten aus Japan, oder von Leuten mit Japan-Bezug, weiteren ausländischen Medien, usw. das Maß im Auge behalten. Und ja, es ist eine schreckliche Katastrophe, da gibt es nichts zu beschönigen, aber diese elende Sensationsgeilheit in Deutschland macht mich krank. Noch dazu kommt die anscheinend pathologische Grundangst bei uns Deutschen. Vor alles und jedem haben wir Angst. Insbesondere Spiegel Online fiel und fällt dieser Tage extrem negativ aus (ich lese schon Orions Replik vor meinem inneren Auge), und nach ca. einem Jahr, in dem ich mich immer wieder über SPON geärgert habe, habe ich jetzt endlich einmal den Stecker gezogen. Die FAZ und insbesondere Die Zeit stellen auch einmal Fragen und geben Antworten, halten Maß, ordnen ein... Journalismus halt... etwas, was SPON schon seit einiger Zeit abgeht, diesem Durchlauferhitzer im Internet mit Drang zur Aktualität und schlechten Wortwitzen. Aber so viel zur Medienschelte, hin zum eigentlichen Thema und Hauptgrund warum mir das Gerede in Deutschland auf dem Sack geht: es war ein verdammtes Jahrhundertbeben, die Zahl der Toten wird wohl weit in die Zehntausende gehen, viele mehr sind obdachlos... und wir haben nach Dioxineiern und Guttenberg mit unseren erdbeben- und tsunamigefährdeten Atommeilern nun wieder ein Wutbürger-Thema. Zweifelsohne, diese Diskussion darf und muss man führen. ABER JETZT? Da draußen übernachten Menschen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt, ohne Wasser und Nahrung... vermutlich wurden sie noch nicht mal von Hilfskräften gefunden. SIND BIBLIS UND KRÜMMEL VERDAMMT NOCHMAL WICHTIGER ALS DAS? Sollten wir nicht UNSEREN VERDAMMTEN ARSCH BEWEGEN und statt zu Menschenketten, Demos und Mahnwachen zu gehen, lustig beklebt mit grinsenden "Nein, danke"-Sonnen, endlich mal zur nächsten Bank gehen um zu spende, oder den Parteien den Marsch zu blasen und zu fragen warum jetzt provinzielle politische Kleinkriege losgetreten werden, oder einfach nur darüber zu reden; das Thema auf der Tagesordnung halten... und bei aller Besorgnis um Fukushima Daiichi und Daini auch daran zu erinnern, dass auch ohne AKWs da draußen unglaublich viel Leid ist. Diesen Atomkraftfetisch begreife ich in diesem Leben wohl nicht mehr, weder den auf rot-grüner, noch den auf schwarz-gelber Seite. Da lässt sich auch gut mit Dieter Nuhr schließen (auch, wenn ihm HeTill ja attestiert, er sei ein schlechter "Comedian"):

"Meine ich das nur, oder schwingt bei einigen Kommentatoren die Freude übers Rechthaben höher als das Mitleid mit den Opfern?"



Saber Rider Offline

Godfather of Metal


Beiträge: 6.461

15.03.2011 01:55
#3 RE: Japan Antworten

Achja, (Partei)Politikgeschwafel bitte ich vollkommen zu unterlassen(ich meins Ernst, HeTill, ich lass dich notfalls bannen).

Was mich auch auf die Palme brachte war wie deutsche Nachrichtenmoderatoren bei Interviews mit Experten immer wieder mit der Frage "aber wie sieht das mit der Sicherheit bei uns in Deutschland aus?" aufkamen. Erstmal spielt das im Moment überhaupt keine Rolle, zweitens ist eine vergleichbare Katastrophe hier ausgeschlossen. Was soll der Kack?

Ich würde aber auch nicht von einem Atomkraft"fetisch" reden, die Situation in den Kraftwerken ist aber noch ungewiss und könnte die ohnehin schon verheerende Katastrophe auf ein völlig neues Level hieven wenn sie komplett außer Kontrolle gerät.
Laut diversen Quellen sollen Winde die Gase ja in alle möglichen Richtungen treiben(Tokio, die US- Westküste).



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panteraxxl Offline

Inhuman Dunkelthron Miesepeter


Beiträge: 9.749

15.03.2011 06:17
#4 RE: Japan Antworten

ich finde es total angemessen, die geschehnisse mit deutscher politik und sicherheitsfragen in deutschland zu verknüpfen.
natürlich haben die dinge in japan ein ganz anderes ausmaß. aber kritisieren nicht sonst immer alle, dass andere probleme sonst immer hinter solchen themen verschwinden?

sorry, aber speziell die Atom-Debatte, die ja nunmal parteilpolitisch Diskussionen mit sich bringt, in Deutschland jetzt zu verurteilen, halte ich für töricht. es ist nicht erst seit Japan klar, dass wir diese Technologie so schnell wie möglich los werden müssen. Aber jetzt gibt es nunmal einen Angriffspunkt, an dieser Stelle wirkungsvoll einzugreifen. Also sollte man dies auch gefälligst tun!

Außerdem gibt es auch noch andere Dinge in der Welt, die weiterhin Bedeutung haben. Es hat keiner was, völlig versteinert nach Japan zu schauen. Egal, wie schrecklich das ist - und gerade als Musiker kenne ich einige, die, bzw. deren Familien, betroffen sind - man muss vernünftig bleiben.

Was die Spenderei angeht ist noch die Frage, wo man spenden sollte. In einigen Quellen heißt es, Japan sei so stark aufgestellt, dass es gar keine Privatspenden benötige bzw. die Spenden ins Leere liefen bzw. nichts verändern. Ich würde da erstmal abwarten, bis entsprechende Empfehlungen draußen sind, um, falls man spendet, dies auch an der richtigen Stelle zu tun. Ich vielen anderen Katastrophenfällen war der Spendenbedarf Monate nach dem Ereignis selbst viel höher als unmittelbar danach. Doch dann verschwindet das Thema wieder aus den Medien und es wird schwerer, Spender zu mobilisieren. :(

puppetmaster Offline

5th Horseman


Beiträge: 2.790

15.03.2011 09:38
#5 RE: Japan Antworten

Es ist mit Sicherheit angemessen und angebracht auch in Deutschland erneut über die Atompolitik zu reden, allerdings hat King recht, dass die deutschen Politiker und Bürger gut daran täten den ernst der Lage zu erkennen. Ich war das Wochenende wegen Umzug von Internet und Fernsehen abgeschnitten und habe erst gestern die Bildern von den Wassermassen, von den zerstörten Städten gesehen. Klar ist das mit dem AKW ne Riesenscheiße, aber wenn ich sehe, das ne verdammte Welle eine ganze Stadt einfach mal so eben weggespült hat, dann verstehe ich die Tagesthemen gestern in der ARD nicht, wo ca. 30 Minuten von AKW, Tschernobyl und Merkels Atomkurs debattiert wurde, aber nur am Rand mal die Lage in den Erdebeben-Provinzen zu beleuchten fand ich bedenklich. Und das war nicht RTL/NTV/SAT1 sondern das Erste.
Finde ich gruselig...

Und wenn ich von Merkel und Röttgen höre, dass wir "jetzt eine völlig neue Situation" haben und mal "jetzt ohne Tabus" übe Atomkraft reden, frage ich mich eigentlich nur, was in den ganzen letzten Jahren getan wurde ?! Ansonsten geht mir dieser Kleinkrieg auf die Nerven. Da stehen Gabriel, Lötzsch, Gysi und Sommer auf ner Demo und lassen sich über Atomkraft aus, anstatt vielleicht n Solidaritätsmarsch oder n Spendenaufruf zu starten. Die Linke schickt jedes Jahr Leute nach Kuba um dort Aufbauhilfe zu leisten. Warum nicht jetzt? Warum ruft die SPD nicht ihre Genossen dazu auf 1-2 Euro zu spenden? Damit würde man n Zeichen setzen, was auch soetwas wie Größe hat.
Röttgen meinte gestern im Fernsehen, er fände es abstoßend, wenn man der Koalition Wahlkampfpolitik vorwerfen würde. Unabhängig davon, dass ich das aber auch so sehe, finde ich es v. a. abstoßend, dass diese ganze Debatte über AKW-ja-nein die eigentliche Katastrophe überschattet, und einem die Realität vernebelt, aber die Medien legen es ja drauf an...

MACHINE FUCKING HEAD

Survived the Head....
2003/12/15 - Berlin, Columbiahalle
2004/11/01 - Berlin, Columbiaclub
2005/08/05 - Wacken, Wacken Open Air
2007/05/13 - Hamburg, Docks
2007/11/28 - Paris, Elysée Montmartre
2008/11/15 - Berlin, Arena Treptow
2009/05/07 - Leipzig, Arena
2009/06/08 - Berlin, Zitadelle Spandau
2010/02/13 - Dresden, Alter Schlachthof

panteraxxl Offline

Inhuman Dunkelthron Miesepeter


Beiträge: 9.749

15.03.2011 10:20
#6 RE: Japan Antworten

Zitat
aber wenn ich sehe, das ne verdammte Welle eine ganze Stadt einfach mal so eben weggespült hat, dann verstehe ich die Tagesthemen gestern in der ARD nicht, wo ca. 30 Minuten von AKW, Tschernobyl und Merkels Atomkurs debattiert wurde, aber nur am Rand mal die Lage in den Erdebeben-Provinzen zu beleuchten fand ich bedenklich. Und das war nicht RTL/NTV/SAT1 sondern das Erste.


die sendung heißt tagesthemen.... und aus japan gab es nicht viel neues...
die länge der berichterstattung spiegelt doch nciht zwangsläufig die bedeutung wieder. zumal man eh nicht viel machen kann. in dern köpfen der menschen ist die multi-tragödie ohnehin. da kann man die entscheidung auch nachvollziehen, durch intensive berichterstattung die aktuellen probleme zu beleuchten, an denen wir zumindest selbst was ändern können bzw durch wahlen einfluss haben (wer denn demnächst wählen darf).

Zitat
und mal "jetzt ohne Tabus" übe Atomkraft reden, frage ich mich eigentlich nur, was in den ganzen letzten Jahren getan wurde ?


asl wäre es was neues, dass das "neue energiekonzept" letztendlich nur moneten bringen sollte...

Zitat
Da stehen Gabriel, Lötzsch, Gysi und Sommer auf ner Demo und lassen sich über Atomkraft aus, anstatt vielleicht n Solidaritätsmarsch oder n Spendenaufruf zu starten. Die Linke schickt jedes Jahr Leute nach Kuba um dort Aufbauhilfe zu leisten. Warum nicht jetzt? Warum ruft die SPD nicht ihre Genossen dazu auf 1-2 Euro zu spenden? Damit würde man n Zeichen setzen, was auch soetwas wie Größe hat.


Wahlen stehen an. Es ist mehr als legitim, die Sinne der Wähler zu schärfen, herauszukitzeln, was sie wirklich wollen.
Zu den Spenden hab ich ja schon was gesagt.... und Solidaritätsmarsch? Wem brintgs was? (mal abgesehen von öffentlicher aufmerksamkeit)
Leute hinschicken? Ok, schau mal, was das THW gerade macht.... richtig, die haben die Hilfe zunächst eingestellt, da erstmal soetwas wie Koordination entstehen muss. Wenn das soweit ist, wirds auch mit den Spenden interessant. Aber vorher lässt sich nichts tun außer dem Land zu gedenken und sich um seinen eigenen Mist zu kümmern.

Zitat
Röttgen meinte gestern im Fernsehen, er fände es abstoßend, wenn man der Koalition Wahlkampfpolitik vorwerfen würde. Unabhängig davon, dass ich das aber auch so sehe, finde ich es v. a. abstoßend, dass diese ganze Debatte über AKW-ja-nein die eigentliche Katastrophe überschattet, und einem die Realität vernebelt, aber die Medien legen es ja drauf an...


Wenn Herr Röttgen sowas sagt, ist das scheinheilig. Er steht ja, wenn auch nicht persönlich überzeugt, auf der Seite, die es lieber hätte, wenn man sich nicht über Atom-Politik streitet. Das ist nichts anderes als der Versuch, die Opposition ins schlechte Licht zu stellen, weil sie den Finger mit Rückenwind der aktuellen Ereignisse in die Wunde legen. Die Medien vernebeln meiner Meinung nach nichts in Sachen Politik und Japan. Vernebelt wird derzeit nur Libyen. Aber es gibt eben nur eine Seite 1, nur eine Prime-Time usw. usf....

übrigens zu den geschehnissen heute morgen in Japan meinte ein Reporter in der ARD zynisch:
"es gibt zudem gerüchte über probleme in reaktor 5 und 6, man gönnt sich ja sonst nichts"
tjaja...selbst die japansiche regierung ist nicht auf dem aktuellsten stand. in japan wird sich also sogar noch gegenseitig das leben schwer gemacht.

Saber Rider Offline

Godfather of Metal


Beiträge: 6.461

15.03.2011 13:49
#7 RE: Japan Antworten

Fuck, da bittet man einmal Politikgeschwafel aus dem Thread zu halten und was passiert?



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panteraxxl Offline

Inhuman Dunkelthron Miesepeter


Beiträge: 9.749

15.03.2011 14:29
#8 RE: Japan Antworten

was erwartest du?
dass hier sensationsgeil bilder gepostet werden...
oder alle ihre tränen und kondolenzeinträge hinterlassen?
die geschehnisse erzwingen politische diskussionen.

HeTill Offline

Admin, Inc.

Beiträge: 7.699

15.03.2011 15:14
#9 RE: Japan Antworten

Na klar, schön erstmal Politikerkloppe veranstalten. Wohin soll man sonst mit dem Unbehagen, das man seit Freitag in der Magengegend verspürt. Dass King da aber auch noch mitmacht, enttäuscht mich allerdings sehr. Etwas mehr Dialektik hätte ich mir da schon erwartet.

Fangen wir an:
Japan hat momentan mit drei Krisen zu tun. Erdbeben mit 9,0 auf der Richterskala, ein gewaltiger Tsunami und nun auch noch ein (Super-?)GAU. Ich will momentan nicht sagen, was davon die schlimmste ist. Das steht mir auch nicht zu. Die ersteren beiden sind aber unvermeidbar und man muss die japanischen Architekten loben, dass "nur" so wenig passiert ist, wie passiert ist. Zum Vergleich: bei dem massiven Erdbeben auf Haiti waren es gerade mal 7,0. Mit Geld können die Leute erst einmal wenig anfangen, wichtiger sind Anziehsachen, da es dort schweinekalt ist.
Kommen wir nun zu den AKWs:
Japan ist technologisch auf ähnlichem Stand wie wir auch. Und den GAU gab es nicht, weil es ein Erdbeben oder ein Tsunami gab, dies waren lediglich die Auslöser. Das Problem ist ein ganz einfacher Stromausfall – und diesen kann es, ohne groß Angst machen zu wollen, überall geben. Dass sowas passieren kann ist keine neue Erkenntnis, es wurde aber immer als höchst unwahrscheinlich angenommen. Es gab dazu auf FAZ.Net (laut King darf man darauf ja jetzt noch verweisen) einen guten Artikel von einem Mathematikprofessor , da ich gerade im Zug sitze, finde ich ihn auf die schnelle leider nicht.

Jetzt könnt ihr mir ja wieder sagen, ich würde Parteipolitik machen, wenn unser Bundesaußenminister aber nun sagt: "Sicherheit sei nun wichtiger als Wirtschaftsinteressen" wird mir schlecht. Was war denn vorher? Wie dem auch sei, wichtig ist (und das war auch schon vor Freitag so), dass wir da so schnell wie möglich raus müssen.

Hilfsprogramme für Japan wird es geben, Spendenprogramme ebenso. Das THW ist auch da (oder auch nicht, je nach Strahlungslage). Was erwartet ihr denn bitte von der Politik? Viele Menschen erwarten (siehe Infratest/Dimap Umfrage von gestern), dass nun etwas passiert. Es freut mich, dass auch diejenige, die letztes Jahr noch der Atomlobby den Arsch geküsst haben, dies begriffen haben. Diese "Freude" wird aber überschattet davon, dass es anscheinend erst so eine Katastrophe wie in Japan geben musste. Jetzt bleibt zu hoffen, dass es noch einigermaßen gut geht.


panteraxxl Offline

Inhuman Dunkelthron Miesepeter


Beiträge: 9.749

15.03.2011 18:28
#10 RE: Japan Antworten

Zitat
Japan ist technologisch auf ähnlichem Stand wie wir auch. Und den GAU gab es nicht, weil es ein Erdbeben oder ein Tsunami gab, dies waren lediglich die Auslöser. Das Problem ist ein ganz einfacher Stromausfall – und diesen kann es, ohne groß Angst machen zu wollen, überall geben.


ja, den Stromausfall kann es überall geben. Der Ausfall sämtlicher Notstromeinrichtungen ist jedoch in diesem Fall an den Tsunami (Generatoren kaputt) und das Erdbeben (Bereitstellung einer Ersatz-Stromzufuhr war aufgrund kaputter Infrastruktur nicht so schnell wie nötig möglich, wobei auch sonst die Frage besteht, wie man das auf die schnelle schaffen will...) gebunden.

Zitat
wenn unser Bundesaußenminister aber nun sagt: "Sicherheit sei nun wichtiger als Wirtschaftsinteressen" wird mir schlecht. Was war denn vorher?


!!!!!!!!!!!!!!!!

HeTill Offline

Admin, Inc.

Beiträge: 7.699

15.03.2011 19:17
#11 RE: Japan Antworten

Erinnert ihr euch noch an Kyrill? Oder den mehrtägigen Stromausfall im Münsterland vor ein paar Jahren? Ein ähnliches Szenario wie in Japan ist nicht utopisch, sondern möglich, wenn auch unwahrscheinlich.


panteraxxl Offline

Inhuman Dunkelthron Miesepeter


Beiträge: 9.749

15.03.2011 20:14
#12 RE: Japan Antworten

beides keine vergleiche, oder?

HeTill Offline

Admin, Inc.

Beiträge: 7.699

16.03.2011 00:16
#13 RE: Japan Antworten

Die Naturereignisse an sich natürlich nicht. Tsunami und Erdbeben an sich sind schrecklich genug. Aber selbst blöder Schnee kann einen mehrtägigen Stromausfall verursachen (Münsterland).


panteraxxl Offline

Inhuman Dunkelthron Miesepeter


Beiträge: 9.749

16.03.2011 00:33
#14 RE: Japan Antworten

ja schon, aber der ausfall der externen netzversorgung führt eben noch lange nicht zu ähnlichen umständen. daher ist es nicht wirklich vergleichbar.
ich bin auch auf der seite, dass man mit dem worst worst worst case rechnen sollte, wenn es um solch ein Risiko geht, aber im Verhältnis zu den Geschehnissen, ja selbst zu den Wahrscheinlichkeiten in Japan steht es nicht. Ausgenommen sind natürlich terroristisches Potenzial und andere äußere Einflüsse (Flugzeugeinsturz, irgendwas ausm All)

Saber Rider Offline

Godfather of Metal


Beiträge: 6.461

16.03.2011 00:42
#15 RE: Japan Antworten

Tagesschau Nachrichtenticker:

15.03.2011 22:28 Uhr
Geigerzähler in Deutschland ausverkauft

Atomstrahlenmessgeräte sind in Deutschland derzeit im Handel und bei den Herstellern nicht erhältlich. Das berichtet die "Financial Times Deutschland". Die Vorbestellungen lägen bereits "im Hunderterbereich".


Wir verdienen den Weltuntergang.



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