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Dieses Thema hat 19 Antworten
und wurde 1.074 mal aufgerufen
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CrypticWolf Offline

Godfather of Metal


Beiträge: 3.938

14.12.2011 14:42
#16 RE: Freiheitsindex 2011 Antworten

ich seh schon, der paxxl is so ein kleiner verbotsmann!

ich hoff du kommst nie an die macht, irgendwann dürfen wir nicht mehr furzen (könnte ja stören, und wer stinkt, ist sowieso scheiße und gehört nicht in die gesellschaft, gell?), nur weil ein paar leute die erziehung ihrer kinder verkacken!!!

Zitat
Aber wer soll darüber entscheiden, wer trinken darf und wer nicht?



ich finde die frage muss lauten: wer hat das recht einem erwachsenem mündigen zu verbieten zu trinken???

das ist ein bisschen so wie das arbeitslosen geld komplett zu streichen, nur weils ein paar sozialschmarrotzer gibt...



Mir in Bayern brauchen keine Opposition, weil mir san schon demokraten (Gerhard Polt))

keep creeping & banging

panteraxxl Offline

Inhuman Dunkelthron Miesepeter


Beiträge: 9.749

14.12.2011 16:27
#17 RE: Freiheitsindex 2011 Antworten

das sind aber ganz schön vermessene phrasen!

Weil sie vor allem an der sache vorbei gehen. Denn niemandem wird irgendwas generell verboten. Die bahnen machen gebrauch von ihrem hausrecht, mehr nicht.

CrypticWolf Offline

Godfather of Metal


Beiträge: 3.938

14.12.2011 17:46
#18 RE: Freiheitsindex 2011 Antworten

vermessen, naja, geht schon so in die richtung, auch wenn ich da natürlich komplett übertreibe, um den standpunkt klar zu machen.

natürlich steht es dem mvv frei sein hausrecht zu nutzen und zu verbieten dass alk getrunken wird. nur wenn sie glauben, dass damit das problem gelöst ist, sind sie sauber auf dem holzweg oder einfach nur naiv. "lustigerweise" sind diese ganzen randale ja sowieso nur entstanden WEIL es ja zum verbot kam... naja... das mit dem mvg/mvv ist jetzt nur ein beispiel. letztendlich gefällt mir einfach die tendenz nicht, wo das land grad in solchen fragen hingeht... ich halte es für den falschen weg. noch dazu bringt verbieten nichts, es führt nur dazu, dass die leute noch weniger drüber nachdenken, warum es z.B. scheiße ist, besoffen zu randalieren, usw... es ist das klassische symptome bekämpfen, aber nicht "heilen". und sowas steigert nur unötigerweise die polarisierung bei bestimmten themen. die eine seite, des völligen unverständnisses und die andere des blinden verbietens. aber warum was falsch läuft, darüber denken dann am ende nur die wenigsten nach. echte beidseitige rücksichtname beider parteien wird somit nicht gefördert, sondern in wirklichkeit nur oberflächlich erzwungen.



Mir in Bayern brauchen keine Opposition, weil mir san schon demokraten (Gerhard Polt))

keep creeping & banging

metOLLIca Offline

Heavy Metallifux

Beiträge: 1.489

14.12.2011 17:51
#19 RE: Freiheitsindex 2011 Antworten

Wir haben in Deutschland eben eine Mentalität des Verbietens. Statt die Schuldigen zu bestrafen wird generelll verboten oder sanktioniert.

- - - -
metOLLIca - formerly known as "the creeping death"

panteraxxl Offline

Inhuman Dunkelthron Miesepeter


Beiträge: 9.749

14.12.2011 18:33
#20 RE: Freiheitsindex 2011 Antworten

ich erkenne eher einen trend entgegen dieser behauptung.
klassische verbote und knallhartes durchsetzen wandelt sich doch immer mehr dahin, dass dialoge und lösungen gesucht werden, dass hilfen angeboten werden. natürlich hat man da immer wieder eine brisante tektonik zu ertragen: randale nach provokation z.b. auch durch manche polizeieinsätze oder vorschnelle entscheidungen mancher politischer gremien.

aber sowohl unternehmen, als auch politik nehmen mehr denn je den widerstand aus dem volk wahr und werden zwangsläufig zu überlegungen bewegt, entweder einen ehrlichen dialog zu führen, oder sonst irgendwie massen zu besänftigen. die zeit, in der alles einfach so hingenommen wird, ist vorbei.

Ein Alkoholverbot im ÖPNV, um beim Beispiel zu bleiben, wird von der Öffentlichkeit in den meisten Fällen gut angenommen und äußerst positiv quittiert. Selbst von denen, die dennoch gern ab und an ein Bier in Bus oder Bahn trinken würden, aber die jetzigen Zustände deutlich angenehmer empfinden. Sowohl im städtischen verkehr, als auch überregional. für mich persönlich betrifft das z.b. den bereich Bremen - Hamburg - Göttingen, in dem die Metronom-Züge besonders zu Fußball-Rushhours spürbar weniger belastet werden - auch wenn das Alkoholverbot natürlich nicht gänzlich durchsetzbar ist.



Regeln - Verbote gehören ja auch dazu - sind ja nicht per se negativ. Sie sind nur dann negativ, wenn sie gegen die Interessen der Bürger gehen. Und wenn ich hier was von DDR-Vergleichen lese, dann betrifft das doch arg persönliche Bedürfnisse, wie das Konsumieren beliebiger Dinge an jedem beliebigen Ort. Doch man ist nunmal nicht allein auf diesem Planeten. Und sollte zur Zeit ein DDR-artiges Verbot o.ä. aufkommen, wird die Gesellschaft dies zur Zeit niemals einfach so hinnehmen. Deswegen finde ich die Situation zur Zeit auch nicht wirklich bedenklich.

Natürlich gibt es genug Gefahrenpotenzial, die unsere Freiheit einschränken könnte. Das lässt sich z.B. an anhaltenden Datenschutzdebatten ablesen. Was auch immer das Thema ist, es wird stetig Interessenskonflikte zwischen Kontrollbedarf und Freiheitsbedarf geben. Einfach nur Freiheit für jeden und alles zu erlassen, wäre jedoch genauso wenig die Lösung, wie eine überkontrollierte Welt. Und wir "kleinen Menschen" wären sicher nicht hier als User aktiv, hätten wir die passende Lösung für alle.

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